24 | Tochter, Unternehmerin, Chefin - über Generationenkonflikte, Selbstführung und den Mut zum eigenen Weg
Shownotes
In dieser Folge von IN CONTROL – der Leadership Podcast sprechen Torsten Philipp und Peter Drage mit Kristina Yahnke, Gründerin von With Kristina Ltd. in Großbritannien.
Von der fränkischen Heimat über die Schweiz bis nach England: Kristinas Lebensweg führt durch drei Länder und zwei unterschiedliche Berufswelten – mit einer gemeinsamen Herausforderung: den eigenen Weg zu finden und selbstbestimmt zu gestalten.
Aufgewachsen in einer traditionsreichen Hoteliersfamilie, hat Kristina zwölf Jahre gemeinsam mit ihrem Vater ein Hotel und Restaurant geführt. Was bedeutet Leadership, wenn der eigene Vater gleichzeitig der Chef ist? Wie geht man mit Generationenkonflikten um? Und wie entwickelt man eine eigene Führungsrolle in einem Unternehmen, das seit Generationen in Familienhand ist?
Heute lebt Kristina südlich von London und widmet sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben und Coaching. Sie unterstützt Menschen dabei, sich mit professionellem Schreiben selbstständig zu machen – auch ohne große Reichweite auf LinkedIn oder anderen Social-Media-Plattformen.
Wir sprechen über Selbstführung, Unternehmertum und den Mut, vermeintliche Erfolgsrezepte zu hinterfragen. Und natürlich über künstliche Intelligenz: Was bedeutet KI für professionelles Schreiben? Welche Rolle spielen Erfahrung, Kreativität und Literatur in einer Welt, in der Texte auf Knopfdruck entstehen?
Ein persönliches Gespräch über Familie, Generationen, berufliche Veränderungen und die Frage, wie man seinen eigenen Weg findet, ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren.
💡 Themen dieser Folge:
- Leadership im Familienunternehmen über Generationen
- Zwischen Tochterrolle, Verantwortung und Generationenkonflikten
- Was die Hotellerie über Führung und Menschen lehrt
- Selbstführung und der Mut zur beruflichen Veränderung
- Vom Hotelmanagement zum Schreiben und Coaching
- Erfolgreiche Selbstständigkeit ohne große Social-Media-Reichweite
- Literatur, Copywriting und die Grenzen künstlicher Intelligenz
Kristina Yahnke: https://withkristina.com
Mehr zu den Hosts: Peter Drage: https://www.linkedin.com/in/peter-drage-unternehmens-transformer/
Torsten Philipp: https://www.linkedin.com/in/torsten-philipp-0a2336137/
Peters Business – die MD Strategy GmbH: Strategie, Business Development, M&A advisory: https://www.md-strategy-group.com
DANKE and alle Supporter:
Logo & Graphics: Jean-Paul Frijns https://linktr.ee/jeanpaulfrijns
Schnitt: Charly Glawischnig https://charlyglawischnig.com
Jingle: Samuel Reissen https://www.instagram.com/sam_rszn/
Transkript anzeigen
00:00:00: Also so richtig verbockt.
00:00:02: im Familienbetrieb habe ich wirklich das, dass ich
00:00:07: mich
00:00:08: unter Graben hab lassen von gerade einer Person die halt sehr viel negative ins Unternehmen reingebracht hat.
00:00:17: Wo ich einfach noch nicht das Rückgrat hatte aber eigentlich wusste okay das ist meine Verantwortung als Führungskrafter wirklich meine Stimme zu nutzen und was zu sagen.
00:00:31: Herzlich willkommen bei InControl, dem Leadership Podcast.
00:00:35: Mein Name ist Thorsten Philipp.
00:00:37: Hallo und mein Name ist Peter Trage.
00:00:38: Herzlich Willkommen.
00:00:40: Servus Thorsten!
00:00:41: Du siehst heute woanders?
00:00:43: Wir müssen irgendwann mal auf Videopodcast umstellen.
00:00:45: Das ist ein nice Hintergrund bis im Hotel oder?
00:00:48: Genau endlich habe ich mal einen nice Hintergründer.
00:00:50: Den letzten habe ich so Verwaschen darstellen müssen damit er nicht ganz so schirch aussah.
00:00:56: Heute bin ich tatsächlich im Hotel.
00:00:58: also das was so ausschaut als wäre es ein virtueller... Teams Hintergrund ist tatsächlich echt.
00:01:03: Ich bin gerade in Wien auf einer Konferenz zum Thema, wie verändert eigentlich KI die Unternehmensführung der Bereich Finance, Governance, HR?
00:01:14: Ja also den Kontext, die Frage kann man so zu ziemlich jedem Themengebiet in unserem Leben gerade stellen.
00:01:21: das wird sicherlich vieles verändern.
00:01:23: Ist aber vielleicht heute am Rande ein Thema weiß ich gar nicht bin ich ganz gespannt ob wir dazukommen ist aber sehr cool.
00:01:29: dich lernen viel dazu.
00:01:31: Ich bin auch immer ganz stolz, wenn wir als kleines Unternehmen manches schneller und vielleicht sogar besser machen als die ganz großen.
00:01:38: Vielleicht doch eine Stärke von kleinen Unternehmen.
00:01:41: Vielleicht ist das auch so ein Thema heute?
00:01:43: Ich bin ganz gespannt!
00:01:44: Also ich habe hier mein mobiles Equipment dabei und hoffe dass das alles gut funktioniert.
00:01:50: Und wer hat heute glaube ich auch ganz viel lernen?
00:01:53: Peter Wir haben jemanden dabei der über was berichtet Von dem ich echt total wenig Ahnung habe.
00:01:59: Wer ist denn da?
00:02:00: Ja, wir haben ja letzten Sommer mal eine zu zweit Folge gemacht.
00:02:03: Unser Fail Special.
00:02:04: heute haben wir zum Glück muss ich sagen wieder einen superspannenden Gast bei uns.
00:02:09: Sie kommt aus der Gastronomie hat ganz viele Jahre lang ein Hotel und ein Restaurant im Familienbesitz geleitet und macht jetzt zusätzlich Coaching im Bereich Copywriting und das sehr erfolgreich insofern er sehr spannende und durchaus außergewöhnliche Karriere.
00:02:26: dazu wird sie aber gleich selbst mehr erzählen.
00:02:28: Ja, herzlich willkommen.
00:02:29: Liebe Christina Janke
00:02:31: Hallo!
00:02:32: Vielen lieben Dank.
00:02:34: Ich freue mich sehr dass ich bei euch bin heute Und euch da ein bisschen mehr aus meiner Welt berichten darf.
00:02:40: sozusagen
00:02:41: Ja, herzlichen Willkommen.
00:02:42: wir sind gespannt.
00:02:44: Sehr cool dass du Bayerns bist und ich weiß gar nicht Peter hat dich als Gast vorgestellt Gendermann eigentlich Gast?
00:02:48: Bist du unsere Gästin?
00:02:50: Das hatten wir schon mal.
00:02:51: Weißt Du das?
00:02:52: Also ich bin der ganz viele
00:02:53: Schreiberin
00:02:54: Also klar mit uns schreiben.
00:02:55: es gibt ja welche die sich da sehr aufhängen aber Für mich ist Gast vollkommen okay.
00:03:01: Ich finde, man muss es auch nicht übertreiben also...
00:03:04: Wie tun wir mit Gästin?
00:03:05: Muss ich ganz offen sein immer sehr schwer.
00:03:08: Ganz gute Anekdote, ganz spontan!
00:03:10: Meine beiden Eltern waren Lehrer, meine Mutter war Lehrerin und sie hat mir gesagt, sie ist Lehrer, mein Beruf heißt Lehrer und sie wehrt sich immer dagegen.
00:03:18: Lehrerin und Gästin klingt halt wirklich, aber wir auch immer.
00:03:21: Da soll nicht das Thema sein!
00:03:23: Nein,
00:03:23: da soll nicht dass Thema sein.
00:03:24: Wir freuen uns jedenfalls, dass du bei uns bist.
00:03:26: Das ist das Wichtigste für heute genau.
00:03:28: Ja ich freue mich auch sehr.
00:03:29: Vielen Dank auch für die Einladung.
00:03:31: Christina, tun Sie einen Gefallen?
00:03:33: Stell dich mal vor wenn ich so wie gestern Abend immer am Vorabend eine Aufnahme in deinen LinkedIn Profil oder in deinem LinkedIn Profi unserer Gäste schaue dann lässt mir das bei dir ein bisschen... Ratlos zurück.
00:03:45: Ich weiß nicht, ob du in Franken in Nürnberg bist?
00:03:47: Das habe ich gelesen.
00:03:48: UK hab ich aber auch gelesen.
00:03:51: Erzähl uns mal bisschen.
00:03:52: wer bist du wo kommst du her?
00:03:53: Wo bist Du eigentlich heute?
00:03:55: Ich bin Heute In der Nähe von London also in unserem Zuhause in einem wunderschönen Cottage in einem kleinen englischen Dorf.
00:04:02: Also das kann man sich vorstellen wie bei Miss Marple sozusagen es gibt viele Hunde viele Pferde und ja Ja typisch Englische Mini Stadt ist auch in der nähe so ein kleine Market Town namens OKEM, also so eine Stunde und ein halb von London entfernt.
00:04:19: Und ja ich bin ursprünglich aus Franken aus der Nähe von Nürnberg, also nicht Nürmberg direkt aber aus der nähe auch aus einem kleinen Dorf.
00:04:28: und ja bringt quasi das Beste aus zwei Welten mit Englisch sprachig und natürlich auch die fränkische Heimat.
00:04:35: und da kommen wir später auch dazu wenn wir über Leadership sprechen und über meinen Werdegang quasi vom Familienbusiness raus in die Welt.
00:04:42: Aber ja, das hat mich sehr geprägt quasi auch die letzten Jahre diese Dualität so ein bisschen zu halten zwischen der englischsprachigen Welt, zwischen der Heimat und dann jetzt mit dem Staat aufm deutschsprachigem Markt.
00:04:54: und ja ... sehr spannend.
00:04:58: Super!
00:04:59: Du hast mir gestern im Vorgespräch erzählt dass du oder dein Ur-Uhrgroßvater wenn ich es richtig im Kopf hab vor langer Zeit ein Restaurant dann vielleicht auch ein Hotel gegründet Und in dem Familienbetrieb bist du immer oder warst du zwischendurch tätig.
00:05:15: Jetzt hilf uns mal schnell, erzähl uns ein bisschen die Story da dahinter und dann natürlich auch was hast in dem Zusammenhang Richtung Leadership gelernt?
00:05:25: Ich habe mir gestern nur gedacht Gastronomie.
00:05:27: zum einen kennen wir in den Bereich nicht aus aber es bestimmt kein ganz leichtes Umfeld.
00:05:31: Dann natürlich Familienbetriebe umgang miteinander in der Familie umgang mit Mitarbeitern und sicher auch immer wieder mal Kunden die schwierig sind, wo dieses Kunden-Lieferantenverhältnis vielleicht nicht ganz so passt.
00:05:46: Also klär uns mal auf was steckt da dahinter und wie ging's dir damit?
00:05:51: Ja also es ist natürlich auch so wie du gesagt hast Thorsten das ist nicht ganz leicht wirklich durchzusehen auch von meinem LinkedIn her weil ja es ist nicht einfach quasi das so zu erklären.
00:06:02: aber mein Ururoper der hat in eine Bierwirtschaft gegründet, da hatte damals die Auswahl gibt's auch ne Mini-Geschichte dazu.
00:06:11: Da hatte damals sie ausweislichen Fahrrad zu kaufen oder eine Bier Wirtschaft aufzumachen.
00:06:16: also damals war es halt so preismäßig anscheinend auch in der gleichen Range würde ich jetzt mal sagen und hat sich dann für die Bierwirtschaft entschieden und hat dann innerhalb von ja den ersten Jahren so erste Fremdenzimmer hat man gesagt so dazugenommen auch mit einem Bart auf der Etage.
00:06:34: und so ist das halt über die Jahre und über die Generationen gewachsen.
00:06:38: Und ja, das ist seitdem im Familienbetrieb – ich bin quasi mit der fünften Generation, die es mitleitet auch mit meinem Vater, der aber noch quasi der Hauptinhaber ist.
00:06:51: Das hat mich sehr geprägt leadershipmäßig, aber auch menschlich würde ich jetzt sagen oder uns als Familie natürlich weil wie du auch gesagt hast Peter, die Gastronomie-Hotellerie super einfaches Brot oder jetzt gerade auch in der heutigen Zeit mit ja man kann darüber diskutieren Preise, Lieferanten Verhältnisse was die Leute erwarten.
00:07:14: Die Erwartungen der Gäste zu erfüllen gerade in Franken ist ein bisschen so ein bisschen mehr preis sensitiv ist würde ich sagen sich da richtig zu positionieren aber auch so das ist bei uns natürlich auch wichtiges Thema auf dem Land den Einheimischen nicht auf die Füße zu steigen und da quasi eine gute Balance zu finden.
00:07:33: Das ist halt manchmal nicht leicht, ne?
00:07:35: Und das passt natürlich in erster Linie zum Copywriting.
00:07:39: Null Komma Null.
00:07:40: Aber viele von meinen Kunden und Kundinnen haben halt quasi die gleiche... Also eine ähnliche Geschichte wie ich, dass sie halt seit klein auf das Schreibenleben sein Kleinauf halt gerne kreativ geschrieben haben Liebe zu dieser Idee Findung zum geschriebenen Wort hatten Und das dann halt auch Vollzeit beziehungsweise auch Teilzeit im Freelance mit umzusetzen und da eine eigene Karriere draus zu machen, bzw.
00:08:08: ein zweites Standbein aufzubauen.
00:08:11: Daher stammt meine Coaching-Karriere die ich gestartet habe.
00:08:18: Ich hab da quasi im Jahr two-tausend acht angefangen.
00:08:20: zum Schreiben immer nebenbei weil es mir halt immer Spaß gemacht hat und für mich eigentlich ist immer ein schöner Ausgleich war.
00:08:26: zur Hotelerie habe ich Texte geschrieben, Website und Produktbeschreibungen für verschiedene deutsche Unternehmen aber auch Österreich-Schweiz.
00:08:35: Und ja man hat das Leben so ein bisschen mitgespielt und habt es dann irgendwann halt fokussiert?
00:08:41: Aber da können wir gerne noch weiter drauf eingehen.
00:08:45: Ja das werden wir!
00:08:45: Ich finde es ja auch ganz spannend dass du diese zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Standbeiner hast und vielleicht fangen wir mal mit dem Ersten an weil Zumindest von Peter und mich.
00:08:56: Die größte Parallele ist zu Unternehmerinnen und Unternehmern, mit denen wir sonst sprechen.
00:09:03: Der österreichische und auch der deutschen Mittelstand besteht zu einem großen Teil aus Familienunternehmen.
00:09:09: Also ähnlich wie du das gerade bei dir in der Hotellerie beschreibst.
00:09:12: Und es ist ja immer eine sehr spannende Konstellation weil du nie nur eine Rolle hast.
00:09:18: Du bist ja nie nur Chefin oder Vizechefin oder Juniorchefin Managerin, du bist ja auch immer Mitglied der Familie.
00:09:30: Ich habe verstanden dein Vater ist noch im Geschäft.
00:09:32: Du bist halt auch immer Tochter.
00:09:34: Richtig!
00:09:35: Ob du willst oder nicht?
00:09:37: Wie geht es dir... Oder wie ist es dir über die Jahre mit dieser Rolle gegangen?
00:09:42: Hast du da so einen wahrnehmbaren Emanzipationsprozess durchgemacht?
00:09:48: Nimm uns mal mit, wie funktioniert dieses Verhältnis bei dir ganz konkret und Habt ihr klare Absprachen?
00:09:57: Wer führt.
00:09:58: was, also wenn wir jetzt auch so ein bisschen über Verführung dann schon mal so rein, Tisern oder macht machen alle alles.
00:10:04: Was natürlich dann im Chaos endet ich vermute nicht holen es da mal ab.
00:10:09: Also das ist wirklich halt eine ganz spannende Geschichte.
00:10:12: bei Familienunternehmen läuft Natürlich vieles anders wie bei anderen Unternehmen und du hast es ja auch vorhin so ein Bisschen gesagt dass teilweise kleinere Unternehmens schneller Prozesse ja umsetzen können, weil die halt vielleicht mehr Speed dahinter haben können.
00:10:26: Bei uns ist es tatsächlich so dass wir auch schnell in die Umsetzung gehen.
00:10:31: aber ich sehe das bei vielen Familienunternehmen, weil man hat natürlich dann auch als Tochter von einem Familienunternehmer viele Netzwerkontakte, die auch ein Familienunternehmens haben und da sind sehr viele Gleichheiten, denn man muss nicht nur Führungsdynamiken verstehen sondern halt auch diese Generationsunterschiede.
00:10:54: Jetzt bei mir und meinem Vater ist halt quasi Baby Boomer und Millennial, die halt irgendwie aufeinandertreffen aber halt auch dann die Rolle Vater Tochter ist glaube ich nochmal wieder anders wie Vater Sohn Und es kommt natürlich auch immer drauf an wie also bei uns jetzt in dem Fall meinen Vater hat's ja selber von seinem Vater übernommen da hat seine Übernahme damals natürlich auch sehr viel sehr einen tiefen Eindruck hinterlassen, wie er mir jetzt dann das Unternehmen wieder übergeben hat.
00:11:24: Also bei uns war es tatsächlich sehr viel Kampf auch weil klar es gibt Absprachen wer macht was aber irgendwo ist es im Hintergrund immer so ja aber ich bin ja noch der Oberpost sozusagen und ich mache alles.
00:11:39: und da gab's halt auch viele kleine Kämpfe die man dann auch auf dem Rücken der Familie so bestreiten muss.
00:11:48: Und halt viele Konflikte, die man dann in das Familienleben mitbringt.
00:11:52: und wir haben uns nach einigen Jahren geeinigt dass der Weg jetzt für uns, dass er das erst mal weitermacht momentan der Beste ist.
00:12:01: also ich nicht mehr aktiv jeden Tag dabei bin weil ihr könnt es sich ja vorstellen einen Hotel-Restaurant ist kein Unternehmen das man easy von überall ausführen kann sondern da muss man wirklich vor Ort sein.
00:12:15: Ja, sehr viele Stunden am Tag.
00:12:16: Weil vom Frühstück angefangen der erste Mitarbeiter, erster Mitarbeiterin fängt um fünfunddreißig an bis zudem dass der letzte Gast ins Bett geht teilweise nach zum Eins gibt's halt viele Fragen wie auch vom Team aus.
00:12:29: also wir haben sieben und dreißig Angestellte insgesamt die halt dann auch immer mit Fragen auf den Chef zukommen.
00:12:36: aber ich sehe da halt ganz klar den Unterschied zwischen mir und meinem Vater wo ich halt quasi diejenige bin die Vertrauen in das Team hat quasi dem Team gerne Empowerment gibt, ist er halt mehr der Control Freak würde ich jetzt mal sagen und sagt nur wenn ich die Hand drauf habe dann läuft es ordentlich.
00:12:53: Und ja das hat uns natürlich über die Jahre sehr geprägt oder halt auch meinen Leadership Stil sehr geplägt und da hab' ich mir natürlich viel rausgezogen.
00:13:05: Da würde ich gleich gerne noch einmal einhaken bezüglich deinem Leadership Steel oder dem Führungs-Steal.
00:13:10: Aber jetzt bin ich noch mal ganz kurz beim Oberboss, glaube ich hast das genannt.
00:13:15: Und das erleben wir natürlich bei ganz vielen familiengeführten Unternehmen.
00:13:19: wenn dann irgendwann und sehr oft sind es die Geschäftsführer, die weisen alten Männer zurücktreten und feierlich an einen Nachfolger oder auch eine Nachfolgarin übergeben aber am nächsten Tag dann schon trotzdem noch ins Unternehmen reingehen im gleichen Büro sitzen und egal ob es jetzt gut gemeint ist sie wollen noch zur Verfügung stehen Oder halt auch sie schwer tun, die Verantwortung abzugeben.
00:13:43: Aber im Wesentlichen dem oder derjenigen, die nachfolgt das Leben unglaublich schwer machen weil heute da Oberprost immer noch da ist und deswegen natürlich gerade in der Konstellation super, super spannend.
00:13:54: Und gerade wenn jetzt dein Unternehmen in fünfter Generation bei dir ist dann hast du natürlich Richtung Leadership.
00:14:03: und wie hat man früher geführt?
00:14:04: Wie fühlt man heute Ganz, ganz viel erlebt.
00:14:07: Das finde ich unglaublich interessant und du hast natürlich unterhalten uns immer gern über diese vielleicht auch irgendwo Trends, agile Führung und was auch immer.
00:14:16: Und kann man dann schon immer Richtung vertrauensvoller Umgang Aber verdieft es vielleicht noch ein bisschen hinsichtlich deines Deines Leadership-Steals.
00:14:26: Was ist dir jetzt wichtig?
00:14:28: Was machst Du wirklich auch anders als im Familienbetrieb?
00:14:33: Genau also es ist quasi so Es gibt ja da viele kleine Geschichte und Anekdoten.
00:14:38: Und ich natürlich, die gerne schreibt und gerne auch kreativ ist.
00:14:41: also ich werde auf jeden Fall mal ein Buch drüber schreiben.
00:14:44: oder ich denke mir auch mal wieder ich sollte irgendwann doch ins Consulting gehen und dann wirklich auch Familienunternehmen beraten wie es halt funktionieren kann gerade halt auch die... Also beide Generationen dass wir halt da das man da halt einen gemeinsamen Nenner findet.
00:14:57: bei uns war's halt Ich habe halt sehr viel gelernt in der Zeit wo ich für meinen Papa auch mit meinem Papa aktiv gearbeitet haben.
00:15:07: Dass er halt auf dem Papier oder in der Theorie wieder ganz anders war, ich habe auch mein Master of Business Administration gemacht also einen MBA.
00:15:14: da haben wir natürlich auch viele Papers geschrieben.
00:15:17: über Leadership hat meine Abschlussarbeit dann auch über Leadership geschrieben und dann auch durch Toxic Leadership weil wir hatten gerade eine Person im Unternehmen die halt auch sehr toxisch geführt hat also eine Führungskraft Und hab halt da wirklich gesehen, wie viel Schaden das anrichten kann.
00:15:38: Also wenn man sich das vorstellt... Man hat ja oft diesen Vergleich von diesem faulen Apfel der in der Obststahle liegt sozusagen, dass es auch sehr viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich negativ ausgewirkt hat, viele Leute gegangen sind und diese bestimmte Unternehmenskultur einfach im Hintergrund so ein bisschen wie einem Hexen-Kessel gebraut hat Und ich halt dann immer versucht habe, bisschen so die Harmonie mit reinzubringen.
00:16:07: Ich hab da wirklich sehr viel Energie gelassen und bin ...
00:16:11: Dann
00:16:12: hat mir aber sehr viele Learnings auch rausgezogen weil ich halt wusste okay, ich will Sachen anders machen.
00:16:18: also das war bis schon mal so das erste Learning dass ich gesagt habe ok ich muss und will Sachen anderes machen ganz bewusst Will aber auf der anderen Seite natürlich meinen Papa nicht auf die Füße steigen und sagen was du die letzten vierzig Jahre gemacht hast, ist alles schlecht.
00:16:33: So ist es natürlich auch nicht und das ist halt immer so bisschen die Gradwanderung wo man sagt okay gerade in der Führung da fühlt sich natürlich die alte ältere Generation jetzt schnell auf die Füße gestiegen.
00:16:45: also dann muss man immer sehr viel Fingerspitzengefühl finde ich mitbringen da auch Sachen wirklich zu kommunizieren aber halt auch wirklich diese Offenheit haben und diesen Mut auch haben Sachen so anzugehen und Sachen so zu führen wie Ja, dass man sich selber halt auch treu bleibt.
00:17:04: Also Führungsstil damals der mir wenn ich es jetzt beschreiben musste in einem Führungstil den man finde ich nicht so eine Box stecken kann sondern das war halt damals.
00:17:14: mein Papa ist halt heute würde man sagen auch irgendwo ein People Pleaser.
00:17:19: also der will sie mal jedem allen recht machen er ist ein wahnsinnig sanftmütiger Mensch aber Es ist halt dann oftso Dass ihr viele Sachen da nicht ausspricht und dann halt fast irgendwann zum Überlaufen kommt und erst dann nicht einen Mitarbeiter auslässt, sondern uns an uns als Familie.
00:17:37: Das war halt für uns oft mal die Situation, die sehr schwierig war.
00:17:41: aber auf der anderen Seite war es bei mir dann auch schnell so dass ich gesagt habe okay Ich hab jetzt meine Werte, die ich bewusst vertrete Und in meinem Team jetzt also mit meinem Coaching Business arbeite wirklich mehr Vertrauensbasis Nehme da aber auch quasi die Sachen, die ich gelernt habe in Bezug auf Kontrolle mit rein und führe dann wieder quasi anders.
00:18:07: Also ich nehme mir quasi das Beste raus was mein Papa schon gut gemacht hat, fühle es aber auf meine Art ein bisschen anders weiter.
00:18:14: Und bei mir und meinen Mitarbeitern ist natürlich einfacher weil wir sind nicht verwandt und nicht verschwägert sozusagen!
00:18:22: Da sehe ich natürlich auch Sachen wesentlich einfacher Sinn in meinem Betrieb, wie es jetzt im Familienbetrieb der Fall war.
00:18:31: Also ist ja auch ganz spannend was du so beschreibst.
00:18:32: mit diesen unterschiedlichen Generationen hast du Eingangs gesagt und ich glaube das ist wirklich unabhängig von der Industrie, von der Branche.
00:18:40: Das erlebend fehlt halt nicht ja auch, ganz häufig dass es da einen Riesen Break gibt, der vielleicht auch damit zusammenhängt also auch solche Business-Schulen wie du sie eine besucht hast ganz stark damit auch wissenschaftlich auseinandersetzen, was braucht es denn?
00:18:57: Was bedeutet Führung eigentlich?
00:18:59: Also eine Unternehmer-Familie war halt Unternehmer weil ihr der Betrieb gehörte und hat im Grunde genommen alles entschieden.
00:19:06: Und
00:19:07: dieses Awareness dafür dass Führungen nicht zwingend auch etwas mit Unternehmensanteilen zu tun hat und das man mit unterschiedlichen Modellen zum Erfolg kommen kann die einen selber dann ja auch in besten Fall freispielen von den von den täglichen Duties und im Hotel, du hast das auch gesagt.
00:19:26: Von fünf Uhr, dreißig bis bis dreiundzwanzig Uhr oder eine morgens ist ja sehr absurd.
00:19:31: also wer will denn als Führungskraft wirklich die ganze Zeit greifbar sein?
00:19:35: Was bleibt dir dann noch an Zeit um strategischen Unternehmen weiterzuentwickeln?
00:19:39: Also vielleicht ist auch die Zeit und die Forschung in dem Bereich Führungen gegangen ist ein bisschen das was zu diesem Miss-Match jetzt führt führen aus dem Bauch heraus und führen mit dem was man gelernt hat, was wissenschaftlicher Konsens ist.
00:19:57: Und ich muss da auch sagen dass du vollkommen recht weil ja also man muss das individuell sehen.
00:20:02: es gibt natürlich auch wahnsinnig spannende Studien in Bezug auf Familienbetrieb und Familienbetriebe.
00:20:08: aber klar es kommt natürlich immer auf die Kultur drauf an.
00:20:11: also wie ich auch eingangs gesagt habe wir sind ja quasi auf dem Land in einem kleinen Dorf sozusagen und mein Papa führt halt dann auch viel so Ich will keinem auf die Füße steigen, ich will auch lokal aktiv sein.
00:20:24: Und dann bin ich natürlich so quasi die Rebellin gewesen, die halt dem Ganzen irgendwann ausgebrochen ist, weil ich gesagt habe okay, so läuft es nicht weiter.
00:20:33: Ich hab mir ja schon sehr früh auch diese Liebe gehabt zum Reisen und neue Kulturen, neue Länder kennenzulernen – mein Papa auch!
00:20:41: Aber meine Eltern allgemein auch, also die sind auch viel unterwegs, reisen auch gerne reisend viel aber... Ja, kommen dann halt immer trotzdem wieder zurück.
00:20:51: und diese Generationenunterschiede.
00:20:54: Und vielleicht auch diese Unterschiede zwischen Mann- und Frau- und Rollenbild weil das hat sich natürlich über die Zeit verändert oder es sind natürlich viele Sachen für meinen Papa einfach waren damals wie er's übernommen hat was für mich jetzt quasi als junge Mama von zwei kleinen Kindern gar nicht möglich ist.
00:21:14: Er hatte meine Mama daheim die halt Vollzeit auf uns aufgepasst hat.
00:21:17: aber Sieht er natürlich nicht, dass ich in dem Fall auch die Mama bin und mein Mann ja einen ganz anderen Job hat.
00:21:23: Also das ist natürlich viele Faktoren dann, die halt dazukommen und deswegen auch finde ich es eben klasse, dass es so viele Consultants gibt, die sich damit beschäftigen und dann halt die individuellen Fälle anschauen.
00:21:38: Ja
00:21:40: kommen wir vielleicht mal zu dem was du heute hauptberuflich glaube ich machst.
00:21:45: Du coacht Menschen, professionell schreiben möchten.
00:21:52: Und wenn ich das richtig verstanden habe, sind es nicht zwingend Leute die Kriminalliteratur oder Gedichte oder sonst verschreiben wollen?
00:22:01: Oder Besseller ist das quer durch die Bank.
00:22:05: Erklär uns mal was du konkret tust!
00:22:08: Es gibt kaum einen Bereich von dem ich weiter weg wäre als von deinem Geschäft Berater als Coach für Personen, die professionell schreiben möchten.
00:22:20: Genau!
00:22:21: Also wenn ich es runterbringen müsste... Ich arbeite mit Menschen, die sich mit dem Schreiben selbstständig machen wollen.
00:22:29: Das heißt, die eine Liebe haben fürs Schreiben, fürs geschriebenen Wort, die sie aber auch nicht gerne in der Box stecken lassen.
00:22:37: Es gibt ja diese klassischen Copywriting-Ausbildung Digital Nomad und wir verschreiben jetzt hier für eine ganz bestimmte Branche.
00:22:46: Bei mir ist es so, dass ich wirklich mit Leuten arbeite, die diese Liebe haben zum Schreiben.
00:22:52: Da auch diesen Drive dahinter haben sich selbstständig zu machen und halt auch wirklich offen dafür sind für verschiedene Möglichkeiten.
00:22:59: also Ich arbeite quasi so, das ich mir die Leute anschaue ihnen quasi jetzt sie berate weil ich habe mich selber auch nie im schriftlichen in eine Box stecken lassen.
00:23:11: Also man sagt immer du musst deine Nische suchen und dann dich nur auf deine Nüche fokussieren.
00:23:15: Ich finde, das ist beim Schreiben halt ein bisschen anders.
00:23:18: Weil du hast ja diese Kreativität und du willst dich eben nicht in diesen Bock stecken lassen sondern du willst ja auch mit für die Person, die du bist gesehen werden.
00:23:29: und da hat man ja auch ganz anderen Einfluss auf beschriebene Projekte wie jetzt jemand der zwar nur professionell schreibt aber keinen Hintergrund in einer bestimmten Industrie hat.
00:23:43: also das heißt Es hört sich kompliziert an.
00:23:46: Das ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört.
00:23:49: aber was ich mache mit den Menschen die sie wirklich selbstständig machen wollen in dem Bereich ist dass wir uns halt erst mal anschauen welche Möglichkeiten gibt's worauf haben Sie Lust und dann wirklich einzelne Teilbereiche rausarbeiten mit denen sie professionell erfolgreich sein können.
00:24:05: das kann sein dass sie Artikel schreiben das kann seien dass sie Copywriting machen.
00:24:09: also copywriting ist ja alles was mit Werbung zu tun hat damit eine Zielgruppe den nächsten Schritt geht, was natürlich teilweise jetzt auch von KI ersetzt wird.
00:24:18: Aber wir sehen es halt auch an den Studien dass KI und ja einfach diese menschliche Frequenz vermisst und das KI zwar schnell viel Content produzieren kann aber die Menschen gehen jetzt davon weg weil die Menschen sind ja mehr überlastet mit Informationen die täglich auf uns einem prasseln sondern es geht wirklich darum jemanden abzuholen an die Hand zu nehmen und sagen, okay wenn du das möchtest wäre das dann nächster Schritt.
00:24:47: Das ist quasi in der Copywriting Richtung.
00:24:51: Und dann gibt es natürlich noch Content Writing.
00:24:53: Content writing ist natürlich auch wahnsinnig wichtig um halt Leute zu informieren.
00:24:57: Es sind natürlich teilweise auch so Überschneidungen damit.
00:25:00: Copywriting wird auch in den Branchen teilweise unterschiedlich kommuniziert.
00:25:07: aber mein Fokuspunkt Im ersten Schritt herauszufinden, welche Möglichkeiten gibt es für die Person?
00:25:12: Im zweiten Schritt suche ich mit der Person professionelle Möglichkeiten im Bezug auch auf professionelle Agenturen.
00:25:20: Und dann im dritten Schritt bauen wir halt das Business auf so wie's für diesen Menschen halt passt und... Ich arbeite da halt nicht so auf Masse sondern wirklich Qualität über Quantität.
00:25:33: Cool!
00:25:38: wahrscheinlich vielen selbsternannten Experten widersprichst, die sagen du musst deine Nische finden.
00:25:44: Das finde ich ein super Beispiel.
00:25:45: Es gibt ja so viele, die ganz genau wissen wie es geht und da super super dogmatisch sind.
00:25:50: und gerade mit dieser Nische.
00:25:52: das habe wir mal ganz oft sagen lassen und haben dann selbst immer gedacht boah!
00:25:55: Ich bin so breit aufgestört mit den Dingen die mache aber es funktioniert.
00:26:00: insofern bin mir nicht so sicher ob das... ich brauche genau diese eine Nische, diese eine Zielgruppe und nur auf die muss ich mich fokussieren ob das tatsächlich so wichtig ist.
00:26:10: Und das zweite, und da würde ich jetzt gerne ... geht es vielleicht nicht so sehr in die Richtung Leadership aber ihr verstanden dass du deine deine ... Du hilfst deinen Kundinnen, deinen Kunden dabei erfolgreich zu werden ohne ganz groß auf Social Media Instagram LinkedIn rauszu pur saunen.
00:26:27: Und aktuell, das geht natürlich auch mit dem KI Trend einher Die Selbstdarstellung auf Social Media und Link dien jetzt als Unternehmer ist.
00:26:37: Jeder ist der fantastische Wunderwucke und hält da, postet nur seine unglaublichen Erfolge Und man kriegt ja auch so viel unglaublich schlechte Pitches.
00:26:48: Wo ich mir immer denke Schauts doch bitte nur fünf Sekunden nach was sie wirklich macht.
00:26:52: Hey Thorsten wir haben letztens einen.
00:26:54: ich habe einen Pitch bekommen in der Stand drinnen.
00:26:56: Ich bin unglaublich begeistert wie toll ihr bei In Control ... im Bereich Finance und Controlling aufgestellt seid.
00:27:02: Und die habt dann zurückgeschrieben, hey cool!
00:27:04: War's genau finstens so toll?
00:27:06: Sorry also... Da merkt man halt gleich, da steckt halt leider nichts dahinter.
00:27:11: Christina hilf uns ein bisschen wie machst du das ganz konkret?
00:27:15: eben nicht link in Social Media und trotzdem Kunden finden?
00:27:20: Wie geht es?
00:27:21: Also
00:27:21: bei Es geht und das ist halt auch was.
00:27:26: wo ich sagen muss, dass sind halt Ja, Situationen die ich durchlebt habe.
00:27:30: Weil es geht ja auch... Man muss sich das so vorstellen.
00:27:34: also diese Schreibbubble Das sind Leute die auch wirklich teilweise mehr introvertiert sind.
00:27:39: Das sind jetzt nicht die Leute die sagen okay Ich will jetzt hier Influencer werden und ich will jetzt jeden Tag auf Social Media posten Und meinen Mittagessen abfilmen und dann jeden zwei Tage live gehen so ungefähr.
00:27:51: Sondern das sind wirklich Leute So ging's mir auch!
00:27:55: Ich will zu Hause sitzen.
00:27:56: Ich sage immer zu meinen Jungs und Mädels, ich will um sechs Uhr früh aufstehen.
00:28:00: In meinem Schlafanzug eine Stunde schreiben dann schon mal so ein halbes Projekt fertig haben das sich dem Kunden liefert dass er was zum Grüber schauen hat und dann quasi in mein Tag starten und fühlen mich schon so okay.
00:28:12: ich habe jetzt hier heute schon etwas erreicht und was gerissen es geht halt.
00:28:16: in der heutigen Zeit finde ich auch wie du gesagt hast blasen halt viele Leute ins gleiche Hohen die sagen Nische finden was natürlich Bei vielen Businesses total viel Sinn macht.
00:28:27: Das wissen wir alle, das kommt ja aufs Unternehmen drauf an.
00:28:31: Da macht natürlich bei vielen Unternehmern eine Nische sehr viel Sinn.
00:28:36: Im Schreibbereich macht es eben für mich weniger Sinn weil was passiert ist halt auch etwas in vielen der großen Copywriting-Schulen im Deutschsprachenmarkt so gelehrt wird, ist dieses erstmal eine Niesche suchen und dann eine Website aufbauen Content raus ballern und wie du auch gesagt hast, Leute auf LinkedIn anschreiben oder Loom Videos drehen.
00:28:58: Und dann den Leuten schicken und Leute pitchen.
00:29:01: aber was passiert ist halt dass der erstmal wahnsinnig viel Energie reinfließt und meistens kommt dann kein Kunde dabei raus oder nur sehr sehr mühsam und man bewegt sich da auf einem anderen Level weil man bettelt dann quasi für den Job kriegt dann den Job macht dann vielleicht noch ein Probemonat der irgendwie umsonst ist Und im Endeffekt kommt wirtschaftlich, also wenn man jetzt das finanziell sieht nichts dabei raus und diese Person landet dann irgendwann in Burnout hört auf.
00:29:31: Das weiter zu verfolgen aber es geht halt anders.
00:29:34: Also so habe ich gemacht, so war ich erfolgreich hab jahrelang überhaupt keine Website gehabt für meinen Schreiben weil ich halt von Anfang an auch mit professionellen Agenturen gearbeitet haben.
00:29:46: Das heißt Ich habe immer geguckt was will ich machen?
00:29:48: Es gibt ja wahnsinnig viele Agenturen auch im deutschsprachigen Markt die halt wirklich mit Kunden arbeiten, die nicht auf Freelance-Plattformen unterwegs sind.
00:29:57: Viele Leute wenn sie jetzt aber anfangen zu schreiben denken sich okay ich muss jetzt erst mal klein anfangen Aber Sie sehen gar nicht was es so alles mitbringen.
00:30:08: Ich habe jetzt zum Beispiel eine Die einer meiner Kundinnen, die hat fünfundzwanzig Jahre Erfahrungen im Gesundheitsbereich.
00:30:14: Die kann natürlich ganz anders das Medical Writer zum Beispiel arbeiten als jemand der jetzt fünf Jahre Copywriting-Erfahrung hat oder fünf Jahre Schreiberfahrung, aber für alle möglichen Branchen schreibt sozusagen.
00:30:27: Die hat natürlich einen ganz anderen Hintergrund.
00:30:29: und ohne LinkedIn deswegen oder ohne Social Media weil halt ja da auf diesen Social Media Kanälen oftmals nicht die idealen Kunden sind.
00:30:40: das heißt im Englischen sagt man immer muss so ein bisschen reverse ingenieren.
00:30:45: also man muss erst mal verstehen Was kann ich eigentlich, was bringe ich mit und welche Interessen habe ich?
00:30:51: Und wie will ich mich aufstellen bevor ich dann auch nach den Kunden suche.
00:30:55: Und dann halt wirklich gezielt und strategisch das mehr auf Augenhöhe mache dass ich wirklich die Agenturen auch sehe okay das ist eine Partnerschaft und nicht dieses Battle nach einem Job.
00:31:07: Also so ist quasi das Vorgehen.
00:31:10: Ich finde du hast gerade etwas total Spannendes gesagt Und das geht dann schon, finde ich sehr stark in die Leadership-Richtung.
00:31:18: Du hast gesagt manche deiner Kunden sind auch wahnsinnig introvertiert und das beschreibt eigentlich so ein Grundthema von Leadership.
00:31:28: Das ist immer individuell.
00:31:30: also du kannst und sollst natürlich gewisse Grundsätze verfolgen Aber es dreht sich halt immer um Menschen.
00:31:36: und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass du einer sehr introvertierten Person sagst als erstes musst du mal völlig outgoing sein.
00:31:44: Und du musst alle Plattformen bespielen dann wird das halt für diese Person nicht zum Erfolg führen.
00:31:50: Das ist schon finde ich was auch Peter und ich ja immer wieder finden ein Team aus zwanzig Personen sind halt zwanzich Individuen sehr unterschiedlich.
00:32:02: Und da gilt es halt im Rahmen dessen, was ich so an Grundsätzen habe eben auch für jeden und jede einzelne das passende Setting irgendwo zu schaffen weil nicht once heißt fits all funktioniert halt in people business überhaupt nicht.
00:32:17: also finde ich schon sehr cool dass du dir darüber Gedanken machst.
00:32:20: Was passt dann eigentlich auch zu der Person?
00:32:23: Und die Frage nach dem Kundenkreis klar.
00:32:24: Also adresse ich dir überhaupt Sollte dann ja ein Business sowieso eine der ersten sein?
00:32:30: recht euch Auf jeden Fall.
00:32:32: Und ich finde halt auch, dass gerade heutzutage mit KI – du warst jetzt oder bist jetzt grad noch auf quasi eine KI-Veranstaltung – das ist halt das auch was KI so ein bisschen erreicht hat in unserer Branche und meiner Branche im Schreiben, ist es wirklich diejenigen, die sich professionell von Anfang an etablieren und dann wirklich sagen wir sind auch von Anfang sehr wählerisch mit welchen Kunden wir arbeiten.
00:32:59: Die werden als Mensch bezahlt und die werden höher bezahlt, also wie das vor KI der Fall war.
00:33:05: Weil diese ganzen Leute die jetzt auf ich sage jetzt immer Abwork Fiver gibt dir in Deutschland auch Plattformen Wie macht du das?
00:33:11: Unterwegs sind die würden schnell jemand Also die nehmen KI um einen menschlichen Schreiber zu ersetzen oder nehmen sich vielleicht jemandem herder Editing machen kann aber nicht unbedingt schreiben
00:33:25: Kannst Du weil wir es gerade beim Thema KI sind.
00:33:28: Also ich glaube es gibt wahnsinnig gute Use Cases auch für KI im redaktionellen Bereich, also eine Betriebsanleitung oder sowas.
00:33:38: ist die Frage bewusst das für irgendwas technisches ein Mensch schreiben kann.
00:33:42: Das mit KI nicht vielleicht mindestens genauso gut oder systematisch viel besser und konsistenter?
00:33:48: Aber ich bin ein großer Fan Literatur-Fan, ohne dass ich davon Ahnung habe.
00:33:52: Für mich ist das so eine ganzheitliche Erfahrung und die auch viel so mit Haptic zu tun hat.
00:33:57: also ich mag auch gern gedrucktes Papier tatsächlich
00:33:59: Ja
00:34:00: aber du als Profisionalistin was macht denn den Unterschied aus?
00:34:04: Warum spricht mich meine Lieblingsautoren an?
00:34:09: auf welcher Ebene sprechen sie mich an?
00:34:12: warum lese ich gerne in Murakami und warum fällt mir einen KI Text sofort auf?
00:34:17: Mir wird's ganz anders dabei, obwohl es mittlerweile auch gute Texte gibt.
00:34:21: Aber was macht den Unterschied noch aus?
00:34:24: Ja also ich muss auch sagen klar KI wird natürlich auch besser und KI hat natürlich auch seinen Standpunkt sozusagen.
00:34:32: aber das was KI halt macht ist halt teilweise einfach diese ja auf der einen Seite eher auf Masse gehen.
00:34:41: Also wenn wir jetzt hier Betriebsanleitungen zum Beispiel sehen okay da ist es.
00:34:44: natürlich macht natürlich Sinn da verschiedene Cases abzubilden.
00:34:48: Was kann alles schiefgehen sozusagen, dass das mit reingenommen wird?
00:34:51: Aber was der Mensch ja eigentlich möchte und ich meine klar ist es natürlich bei jedem Text anders Ist halt einfach diese Verbindung zu spüren.
00:35:01: Und die Menschen an sich wir wollen ja Wir wollen ja etwas spülen und klar kann die KI Zu einer gewissen weiß er natürlich auch je nachdem welche Prompt man verwendet da Ansatzpunkte finden die, je nachdem wie die KI halt auch trainiert ist natürlich auch.
00:35:18: Aber man muss ihr dieses Gefühl auslösen und wir leben ja heutzutage auch in dieser Trust-Economy sagt man ja auch also in dieser Wirtschaft des Vertrauens wo halt Vertrauen über alles geht.
00:35:32: Und ja, man muss halt einen Menschen, wenn man zum Beispiel vom Copywriting ausgeht, natürlich in dem Moment so ansprechen in seinen eigenen Worten was halt gerade gefühlt wird.
00:35:45: Und das ist halt das, dass eine KI nicht kann.
00:35:47: also nur als Beispiel ich habe jetzt eine deutschsprachige Agentur mit der ich zusammen arbeite.
00:35:52: da ist der Gründer auch wahnsinnig KI verliebt würde ich jetzt mal sagen und KI verrückt.
00:35:57: Also wir haben jetzt so im Marketing macht man viel Split-Testing.
00:36:01: So was funktioniert am besten?
00:36:03: Welche Kundenmessages funktioniert am Besten?
00:36:05: Der hat jetzt viel mit KI-Agenten outgesourced also dass er wirklich viel Copy über KI-Agenten geschrieben hat und da gibt es verschiedene Formeln, die ihr dann eingibt usw.
00:36:17: sofort.
00:36:17: und wir haben halt getestet quasi die menschlich geschriebenen Werbung auf Meta versus die KI-geschriebene Werbung und die menschenliche Werbung gewinnt also immer weil irgendwo ist es eine Frequenz, die dahinter steht.
00:36:32: Es gibt natürlich auch so gewisse Anzeichen von KI Weil einmal liest man sich's durch Und das sind oftmals keine ganzen Sätze sondern willst du das erreichen, ohne dass Punkt mit dem Punkt zum Beispiel.
00:36:45: Das sind solche Sachen die halt die KI so auf den Punkt bringt, ohne ja richtige menschliche Emotionen irgendwie auszulösen.
00:36:55: Da geht es halt oftmals um dieses strategische Okay, das müssen wir noch mit reinnehmen und das und das Und das ohne jetzt den Text zu langen zu machen.
00:37:03: Es kann natürlich gut aber Auf der anderen Seite wie gesagt geht's halt um die Frequenz.
00:37:08: und ich sage zu meinen Kundinnen auch immer Oftmals ist halt weniger einfach mehr, aber halt Qualität über Quantität und man merkt es natürlich auch im Copywriting wenn sich jemand damit auseinander gesetzt hat.
00:37:20: Was macht die Firma für dich?
00:37:22: Die Kopie schreibe was will die Zielgruppe erreichen?
00:37:25: welche Untergruppen von der Zielgruppe gibt es und in welcher Situation befinden sie sich gerade?
00:37:31: und was wäre so der nächste Schritt jetzt wenn man so vom Marketing Funnel ausgeht.
00:37:36: wir natürlich auch schnell auch in das Thema Self-Leadership rein, weil dieses Vertrauen was gebildet wird und es hat auch mit Self-Leadership etwas zu tun.
00:37:50: Weil man muss ja heutzutage wirklich so aussortieren wie viel Zeit verbringe ich online?
00:37:56: Und wieviel nicht?
00:37:56: Und wem schenke ich meine Aufmerksamkeit und wen nicht?
00:38:02: Ja, ich glaube das können wir schon ein bisschen antiesern!
00:38:04: Wir werden jetzt dann noch einige Gäste bei uns haben.
00:38:07: Du hast diese mit dem Thema KI sehr intensiv beschäftigen auf unterschiedlichen Ebenen.
00:38:12: Ich habe es jetzt sehr spannend gefunden und eben diese Gäste werden vielleicht zu der Diskussion, die wir gerade hatten sagen macht nicht für Sinn.
00:38:20: also Thema Betriebsanleitung.
00:38:22: ja die KI da bin ich mir sicher dass dir eine Betriebseinleitung gut schreiben kann.
00:38:25: aber dabei überlegen wir ja was hat bisher ein Mensch geschrieben?
00:38:29: Und jetzt liest ein Mensch durch um zu verstehen wie das System funktioniert.
00:38:32: Das wird es in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr brauchen, weil die KI-Mäher erklärt wie das System an sich funktioniert und die das damit nicht mehr durchlesen muss.
00:38:39: Sprich mit dem KI Ansatz oder mit den Nutzen von KI muss man glaube ich auch die Arbeitsweise ganz ganz grundlegend ändern.
00:38:47: Aber mal mal hier einen Stopp schwenken wir wieder Richtung Leadership.
00:38:52: Und Christina, ich würde jetzt gerne eine meiner Lieblingsfragen stellen nämlich hinsichtlich deiner Karriereplanung.
00:38:59: Jetzt hast du erzählt vom Familienbetrieb zum eigenen Business, Deutschland England haben wir schon mitbekommen aber ich glaube du warst auch in der Schweiz und noch an vielen anderen Orten der Welt.
00:39:09: das hat schon eine sehr spannende Karrierei mit unterschiedlichen beruflichen Stationen unterschiedliche geografischen Stationen.
00:39:19: was von dem hast Du denn geplant?
00:39:22: Wie viel von dem hat sich für dich ergeben?
00:39:25: also ich muss sagen Ich habe, ich plane gerne.
00:39:29: Also ich liebe es zu planen und ich liebe das auch so wissen.
00:39:31: okay was ist jetzt der nächste Schritt oder was kommt?
00:39:34: also ich bin definitiv mehr die Person die in der Zukunft lebt als in der Vergangenheit würde ich mal sagen.
00:39:40: aber ja es hat sich halt vieles ergeben ich hab auch schon in der Schule immer oder auch durch meine Eltern.
00:39:48: mir hatten wir einmal im Jahr diesen klassischen zwei Wochen Betriebsurlaub im August wo wir halt wo mein Papa auch mal erlaubt war, dass er halt das Land verlässt sozusagen und sind dann gereist.
00:39:59: Und ich habe halt schon sehr früh festgestellt ja, Ich bin gerne im Ausland, ich bin gern unterwegs, ich liebe es verschiedene Sprachen zu sprechen aber ich hab da Lust drauf und eigentlich war's halt bei uns in der Familie eigentlich immer so.
00:40:12: also ich hab noch eine jüngere Schwester und es wurde uns immer gesagt auf wie wir jetzt schon aufgewachsen sind.
00:40:17: oder auch wieder zum Thema Familienführung.
00:40:20: Da hieß es immer deine Schwester die ist viel ... Bossier.
00:40:25: Wie können wir es auf Deutsch gut beschreiben, halt bestimmender?
00:40:28: Und ich bin mehr so die Liebe sozusagen.
00:40:31: also deine Schwester ist wesentlich besser geeignet den Familienbetrieb zu führen als du und habe halt dann in jungen Jahren schon gesagt okay cool... Dann hab' ich ja die Möglichkeit das ich mein Leben so plane dass ich wirklich ins Ausland gehe und ja in verschiedenen Sachen quasi Fulfille sozusagen.
00:40:48: Und es ist aber dann anders gekommen, weil als meine Schwester in dem Alter war... ...dass sie wirklich gesagt hat so sie fängt jetzt mit Ausbildung an und so weiter.
00:40:55: Hat sie im Praktikum gemacht als Köchin?
00:40:57: War dann nach drei Tagen schon so down dass sie gesagt hat okay das ist nix für mich.
00:41:04: also Christina du kannst doch gerne den Familienbetrieb haben.
00:41:07: ich mein klar was kann man einem Was kann man zwei Kindern erzählen wer's mal weitermacht aber so halt auch vom Ja, von der Denkweise her wie es halt in einem Familienbetrieb auch zugeht.
00:41:18: Was halt auch vielleicht so die Schattenseiten sind was halt man sich auch selber erzählt oder selber auch plant für sein eigenes Leben.
00:41:26: ja und dann habe ich halt wirklich nach einer Ausbildung die ich gemacht habe im Wirtschaftlingsbereich gesagt okay ich mache jetzt nochmal etwas komplett neues gehen.
00:41:35: die Hotellerie war dann zwei Jahre eine Ausbildung war ein paar Jahren der Schweiz und wollte da halt so viel Erfahrungen sammeln wie möglich, um halt auch auf diese Rolle vorbereitet zu sein.
00:41:48: Zu Hause und der auch gewachsen zu sein weil ja dieses Gefühl halt dahinter immer war.
00:41:54: ich will es meinen Eltern recht machen sozusagen also da war einiges tiefer.
00:42:04: Es kann man sich natürlich auch von der psychologischen Seite oder von der Self-Leadership Seite jetzt anschauen.
00:42:09: Aber da war wirklich einiges im Agen, wo ich gesagt habe, okay.
00:42:12: Ich will in die Richtung
00:42:13: gehen.".
00:42:14: Ja und dann war ich zu Hause, hab mit meinem Papa gearbeitet, hab meinen Papa von einer ganz anderen Seite kennengelernt.
00:42:19: Meine Mama hat mich immer vorgebahnt.
00:42:21: Dein Papa ist ganz anders als wenn du mit ihm arbeitest.
00:42:23: Und hier haben wir gesagt, ach so ein Blödsinn!
00:42:24: Also ich muss halt immer sagen zu seiner Mama sozusagen.
00:42:28: Ach red du nicht sozusagen?
00:42:31: Dann hab ich mein Papa wirklich von der anderen Seite kennen gelernt und war auf einmal nicht mehr nur die Tochter sondern halt die Geschäftspartnerin, aber auch die hat neue Ideen eingebracht.
00:42:44: Also ich war zum Beispiel in Zürich in einem fünf Sterne Hotel wo die Nacht damals schon ja vierzehntausend Franken gekostet hat ohne Frühstück und bin dann den kleinen Familienbetrieb zurückgekommen habe da natürlich gewusst okay man kann die Sachen nicht eins zu eins umsetzen aber hab halt einen ganz anderen Service Gedanken mit nach Hause gebracht, der halt vorher und gerade so im fränkischen Raum eher weniger vertreten war.
00:43:12: Sondern da war es eher so ja jetzt kommt der nächste Gast sozusagen und habe da sehr viel Herzlichkeit reingebracht auch in den Betrieb und sehr viel... Ich glaube das hast du vorhin auch angesprochen Thorsten, sehr viel am Unternehmen gearbeitet anstatt nur im Unternehmen zu arbeiten.
00:43:29: Und dann hat mich mein Papa natürlich auch schnell als Konkurrenz gesehen.
00:43:34: Stopp mal, warum kritisierst du alles als die letzten vierzig Jahre gemacht habe?
00:43:37: und ich glaube das ist auch ein Thema was halt wo es halt in der Führung von Familienunternehmen oftmals ein bisschen Klinsch gibt sozusagen.
00:43:46: Und was sich dann natürlich auch negativ auf die Mitarbeiter auswirkt oder wo's halt dann einfach eine Phase gibt.
00:43:51: ja wenn man sich halt erstmal finden muss und bei uns war halt da keine wirkliche Vorbereitung da sondern es war halt mehr da okay jetzt kommst du in der Show mal, wie es funktioniert.
00:44:05: Ja und dann war's halt schnell so dass ich halt an den Punkt gekommen bin wo ich gesagt habe okay irgendwann muss ich mein eigenes Leben und meinen eigenen Weg wählen über dem Familienbetrieb.
00:44:19: weil gerade so dann auch als Frau sozusagen wo man sagt ok jetzt kommt man das Alter wo man auch einen Partner haben will wo man Kinder haben will Komm mal dann wirklich schnell an seine Grenzen, wenn man halt nur mit dem Familienbetrieb halt verheiratet ist sozusagen.
00:44:34: Und dann habe ich ein Angebot bekommen von einer Freundin der Familie also Freundin von meinem Papa die ist mit meinem Papa damals in die Schule gegangen, die nach Amerika ausgewandert ist.
00:44:46: sie kam auch aus der Gastronomie ursprünglich und war bei der dann drei Monate in Amerika hab da meine Masterarbeit geschrieben hab da auch ein bisschen Zeit für mich gehabt das war so über die Wintermonate und hab dann meinen jetzigen Mann kennengelernt.
00:45:01: Und da haben sich natürlich die ... Dynamiken über Nacht quasi verändert, weil halt ja... Dann nicht nur der Familienbetrieb wichtig war sondern ich halt auch die Möglichkeit gesehen habe jetzt noch wirklich zu leben und auch mein Leben zu leben fern ab von dem Betrieb den man natürlich nicht einfach so mitnehmen kann wie zu meinem Online-Business sozusagen dass er überall mit mir leben kann sozusagen
00:45:27: Cool.
00:45:27: Du bist einer der Ersten, die sehr konkret sagt ich habe es geplant und mir war das schon sehr wichtig.
00:45:33: Ich glaube aber dass das bei vielen anderen Netzern diese Karriere thematik, dies ist auch immer ein bisschen an der Statement.
00:45:38: Ne ne da hat sich viel ergeben und sich hinzustellen zu sagen nee ich bin wirklich zielgerichtet und mir ist es wichtig das zu erreichen und ich hab mal ganz bewusst Ziele gesetzt finde cool super
00:45:49: Danke
00:45:50: Dann brauche ich das Lob ja nicht wiederholen.
00:45:51: also mich hat das auch gerade sehr beeindruckt.
00:45:53: du bist wirklich eine der ersten.
00:45:55: Ich weiß gar nicht, ob es an das Statement ist.
00:45:58: Aber auch so wie du deinen Werdegang beschreibst... Da gehört schon, du hast jetzt mehrfach dieses Wort Self-Leadership verwendet.
00:46:05: Ich glaube da gehört wirklich auch sehr viel Reflexion dazu.
00:46:08: was will ich eigentlich?
00:46:09: und klar so toll... Ich arbeite selber für einen Familienbetrieb, so toll das ist.
00:46:16: aber Du bist halt einfach auch twenty four seven damit verheiratet.
00:46:22: Das muss man halt auch wollen.
00:46:24: und die Traditionen, auf denen ein solcher Betrieb aufgebaut ist.
00:46:28: Die kannst du halt auch als Eigentümerin nicht einfach so
00:46:33: ablegen.
00:46:34: also das was Du gerade beschrieben hast diesen Weg dir glaube ich auch selber darüber klar zu werden was Du willst und dann konkret diese Schritte zu gehen erst in die Hotellerie und dann aber auch wieder.
00:46:45: daraus fand Ich jetzt schon sehr beeindruckend.
00:46:47: so self leadership Sehr, sehr konsequent finde ich.
00:46:53: Es war damals auch so als ich in Zürich gearbeitet habe zum Beispiel sich war halt dann auch oftmals am Wochenende oder wenn ich Urlaub hatte zu Hause und hab dann im Familienbetrieb gearbeitet mein Züruchs und auch fünf Stunden Fahrt nach Nürnberg und dann im familienbetrieb gearbeitet und dann wieder zurück quasi damit meine Eltern halt auch ein bisschen Auszeit hatten weil ja da kommt natürlich die Tochter durch die sich auch um die Eltern kümmern will.
00:47:20: Auch ja, heute noch ist es halt oftmals ein Thema für mich.
00:47:24: Dass ich sage okay Ich will meine Eltern auch regelmäßig sehen aber ich weiß halt auch wenn ich jetzt da wohnen würde Es würde halt nicht so harmonisch funktionieren oder es ist einfach nicht unser Platz als Familie.
00:47:36: also wir haben echt auch Ein paar Jahre in Deutschland gelebt.
00:47:39: mein Mann und ich unsere erste Tochter ist auch in Nürnberg geboren.
00:47:42: Wir hatten unsere Wohnungen waren da quasi schon ja safe Und ich habe im Familienbetrieb gearbeitet Hab aber auch geschrieben, also hab dann beides gemacht.
00:47:51: Hab dann auch zum Coaching angefangen und ja... Dann haben wir halt gesagt für uns als Familie was wollen wir?
00:47:58: Und wo wollen wir unsere Kinder auch großziehen?
00:48:00: Ja für uns war halt an Deutschland einfach trotzdem nicht und es vielleicht doch ein bisschen so an popular Opinien.
00:48:07: dann nicht das Land wo wir gesagt haben okay ne da bleiben wir jetzt.
00:48:12: und Amerika wenn man ja her ist ist für mich aber auch nicht das land weil wir brauchen Nicht drüber reden, das ist in Amerika auch nicht.
00:48:21: Auch kein einfaches Klima ist jetzt momentan.
00:48:23: Wir besuchen gerne die Familie und sind gern mal ein paar Wochen im Jahr drüben.
00:48:27: aber England ist für uns quasi momentan so das Beste aus zwei Welten weil es halt doch nach europäisch.
00:48:34: wir sind schnell in Deutschland wenn irgendwas ist also eine Stunde Flug nach Nürnberg sozusagen.
00:48:40: und ja deswegen sind wir halt jetzt auch hier weil viele fragen warum jetzt dann England irgendwie für uns macht Sinn und ist es immer einfach?
00:48:50: Nee, ist garantiert nicht.
00:48:52: Aber... Für uns macht's Sinn und das Leben was wir jetzt quasi gewählt haben.
00:48:58: Und im Lebenslauf ließ es sich total cool!
00:49:00: Jetzt kennen wir auch die Geschichte dahinter.
00:49:01: aber Nürnberg und Schweiz und jetzt UK ist schon cool.
00:49:06: Ja auf jeden Fall.
00:49:08: Wer weiß wo wir noch alles stoppen zu machen wer weiß.
00:49:11: Ja ich könnte mir vorstellen dass das nicht der letzte Stopp ist aber schauen wir mal Ja.
00:49:16: Liebe Christina, zum Schluss den wir so langsam irgendwie jetzt finden müssen, Leuten Peter und ich immer die In-Control fuck up Nights ein.
00:49:27: Wir haben immer die Hoffnung dass unsere Gäste coole Stories ausgraben können.
00:49:32: Und die erste Frage ist immer die nach dem Biggest Fail Was hast du in deiner Karriere als Führungskraft?
00:49:40: Als Unternehmerin so richtig verbockt?
00:49:43: Worauf
00:49:43: schaust du heute noch zurück und denkst, das war so richtiger Scheiß?
00:49:47: Also so richtig verbockt?
00:49:49: im Familienbetrieb habe ich wirklich das.
00:49:52: Dass ich
00:49:54: mich
00:49:55: untergraben hab lassen von gerade einer Person die halt sehr viel negative ins Unternehmen reingebracht haben wo ich einfach nicht das Rückgrat hatte aber eigentlich wusste okay das ist meine Verantwortung als Führungskraftler meine Stimme zu nutzen und was zu sagen, aber ich hatte damals einfach noch nicht das dicke Fell, was ich heute hab.
00:50:19: Und ja... Ich habe da halt so viele Mitarbeiter auch leider gehen sehen wo ich gesagt habe okay wenn mich da schon eher durchgesetzt hätte und mich eher um dieses Thema gekümmert hätte also auch in Bezug auf Gespräche, Disziplinierung und dann wirklich auch Kündigung Hätten wir uns sehr viel Geld gespart.
00:50:41: auf der einen Seite, weil es ist natürlich auch wenn man ja Mitarbeiter Einstellt und so weiter und sofort aber auch das ging auch ins Richtung Einkauf jetzt für den Betrieb Lebensmittel.
00:50:53: Aber auch auf die anderen Seite menschlich gesehen habe ich mich nicht mit Ruhm bekleckert würde ich mal sagen Weil da hätte ich schon eher meine Stimme finden müssen.
00:51:04: also das war Für mich was was sich wirklich Nichts einmal verbockt habe, sondern wirklich viele ja langsam reinwachsen musste und viele Situationen leider gehen hab lassen wo ich mich hätte mehr einsetzen müssen als Führungskraft.
00:51:20: Und da auch wirklich Rückfahrrad beweisen hätte müssen und es mehr oder weniger laisse fair unter ein Teppich gekehrt hat.
00:51:28: Danke für das Teil von der Story!
00:51:30: Ich glaube da geht's aber sehr vielen so die sich sehr schwer tun irgendwann an Schlussstrich zu ziehen, wenn es mit einem Mitarbeiter mit einer Mitarbeiterin nicht funktioniert.
00:51:42: Das ist jetzt glaube ich beschrieben als das der Schrecken ohne Ende und besser wäre gewesen einfach mal zu sagen was Sache ist und das Ganze eben mit mit schreck aber zu beenden.
00:51:52: Aber ja danke für die.
00:51:53: Danke für die Story.
00:51:55: Christina Ich darf abschließen mit weniger beliebten Frage nach deinem Bigest Success.
00:52:01: Christina worauf bist du richtig stolz?
00:52:04: Also ich bin richtig stolzt darauf dass jetzt diesen Launch fürs deutsche Coaching Business wirklich, ja muss ich mir selber auf die Schulter klopfen echt sehr gut umgesetzt habe.
00:52:15: für das wie diese Situation auch ist.
00:52:16: Also ich nur als Hintergrund, ich mache das ja beim Coaching jetzt seit zwanzig zwei und zwanziger im Englischsprachembereich und hab da schon sehr viele Kundinnen, also ich hatte schon über viertausend Kundinnen in meinen Räumen halt wirklich auch zum Erfolg geführt was der Schreiben betrifft und hab dann gesagt okay das möchte ich für den deutschen Markt auch Deutschsprachen weiterhelfen, hat mir natürlich nicht den einfachsten Zeitpunkt rausgesucht mit einer zwei- und fünfjährigen zu Hause.
00:52:44: Aber ich habe gesagt, ich ziehe das trotzdem durch.
00:52:46: Und ja es ist sehr erfolgreich angelaufen jetzt diesen Sommer!
00:52:49: Ich habe sehr viele deutschsprachige Kundinnen, habe eine Community, wo Ladies und auch Männer in der ganzen Welt sitzen.
00:52:57: Wir haben Australien, Neufundland, Deutschland, Österreich, Schweiz natürlich aber auch Amerika und UK Und haben da jetzt eine Community aufgebaut, die wirklich sehr supportive ist und die auch wirklich halt einfach diesen Ansatz verfolgt dass die Mädels und Männer sehr individuell gesehen werden.
00:53:18: Da bin ich schon sehr stolz drauf muss ich sagen.
00:53:21: Gratulation dazu klingt super, klingt echt lässig!
00:53:25: Und ja liebe Christina vielen vielen Dank für deine Zeit und die vielen Einblicke von Hotellerie über Gastronomie Über Copywriting, über ein bisschen KI.
00:53:35: Wir haben auch heute wieder sehr viel gelernt.
00:53:37: Also vielen Dank für's dabei sein!
00:53:38: Das
00:53:39: hoffe ich.
00:53:39: Danke schön!
00:53:41: Danke dass du die Zeit genommen hast.
00:53:42: Ich habe enorm viel gelernt und auch wenn du kein hundertprozent Social Media-Supporter bist, wirst du irgendwo aufhindbar sein online.
00:53:50: Wir verlinken dich gerne und wenn ich jemals anfangen möchte zu schreiben dann wirst Du von
00:53:56: mir haben.
00:53:56: Dann sag Bescheid.
00:53:57: Das werde ich.
00:53:58: Schreib
00:53:58: mal doch noch deinen Bestseller.
00:54:00: Genau cool Hey, danke dass du da warst heute.
00:54:03: Ja super vielen Dank!
00:54:05: Danke auch für eure Zeit.
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