20 | Schwierige Gespräche – und die Einsamkeit der Führungskraft

Shownotes

In dieser Folge von IN CONTROL – der Leadership Podcast begrüßen Torsten Philipp und Peter Drage gleich zwei Gäste: Hengameh Rabbani und Stephanie Heidenreich, Gründerinnen von LIATRIS – Experience & Communication.

Gemeinsam begleiten sie Führungskräfte und Organisationen genau dort, wo Leadership wirklich gefordert ist: in schwierigen Gesprächen, unter Druck und in herausfordernden Situationen. Dabei setzen sie nicht nur auf klassische Trainings, sondern auf realitätsnahe Simulationen mit professionellen Schauspieler:innen, um Führung erlebbar zu machen.

Wir sprechen darüber, warum schwierige Gespräche vielen Führungskräften so schwerfallen, weshalb wir unter Druck oft ganz anders reagieren als wir es eigentlich möchten und warum Konflikte nicht das Ende einer guten Beziehung bedeuten müssen – sondern häufig ihr Anfang sind.

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Episode ist die oft unterschätzte Einsamkeit der Führungskraft. Warum fühlen sich viele Leader trotz eines großen Netzwerks allein? Welche Rolle spielen eigene Erfahrungen und innere Muster? Und wie gelingt es, auch in schwierigen Situationen authentisch und wirksam zu bleiben? Außerdem diskutieren wir über Generationen, neue Erwartungen an Führung und die Frage, was moderne Führungskräfte heute wirklich auszeichnet.

Eine Episode voller Praxisbeispiele, ehrlicher Reflexionen und wertvoller Impulse für alle, die Menschen führen – oder sich selbst besser verstehen möchten.

💡 Themen dieser Folge:

  • Schwierige Gespräche souverän führen
  • Warum Führung unter Druck so herausfordernd ist
  • Experience Simulation: Lernen mit professionellen Schauspieler:innen
  • Die Einsamkeit der Führungskraft
  • Konflikte als Chance für bessere Zusammenarbeit
  • Warum wir unter Druck in alte Muster zurückfallen
  • Leadership zwischen Haltung, Beziehung und Verantwortung

Mehr zu den Hosts: Peter Drage: https://www.linkedin.com/in/peter-drage-unternehmens-transformer/

Torsten Philipp: https://www.linkedin.com/in/torsten-philipp-0a2336137/

Peters Business – die MD Strategy GmbH: Strategie, Business Development, M&A advisory: https://www.md-strategy-group.com

DANKE and alle Supporter:

Logo & Graphics: Jean-Paul Frijns https://linktr.ee/jeanpaulfrijns

Schnitt: Charly Glawischnig https://charlyglawischnig.com

Jingle: Samuel Reissen https://www.instagram.com/sam_rszn/

Transkript anzeigen

00:00:00: Das Gleiche haben wir, wenn ein Orchester miteinander spielt.

00:00:03: Da war ich auch noch mehr fasziniert, weil ein Orkester hat oft nicht die Möglichkeit, weil die Künstler unterschiedlich in Gositzen, in unterschiedlichen Ländern und sie werden quasi zum Ensemble zusammengeführt.

00:00:16: Die bekommen vorab die Noten und sie müssen jetzt sagen mal nach Japan fliegen oder nach Warschau fliegen und dort zu spielen.

00:00:23: Die kommen zusammen – Ich habe das jetzt erlebt mit vierzehn bis sechzehn Musiker, die zusammenkommen und sie hatten genau zwei Stunden Zeit zu proben bevor tausend Leute gekommen sind.

00:00:35: Und ich habe Sie wirklich beobachtet wie die arbeiten, wie sie miteinander kommunizieren und sie haben auf der Bühne wenn auch etwas vielleicht nicht so funktioniert hat wie Sie das in der Forschung hatten.

00:00:48: Sie haben sehr viel mit Augen Kontakt, mit Blickkontakt auch mit ihren Körpern sehr viel gearbeitet.

00:00:56: Und es hat funktioniert und da war Standing Ovation!

00:00:59: Ich habe mir oft immer gedacht, warum können wir nicht diese Denke im Business übersetzen?

00:01:09: Herzlich willkommen bei In Control dem Leadership Podcast.

00:01:12: Mein Name ist Thorsten Philipp

00:01:14: Hallo und mein Name ist Peter Trage.

00:01:16: Herzlich Willkommen.

00:01:17: Servus Thorsten und gleich mal congrats zur zwanzigsten Folge.

00:01:21: Kleines Jubiläum

00:01:23: Ja, Jubiläum.

00:01:24: Ich bin unglaublich stolz!

00:01:25: Wer hätte das gedacht vor einem Dreivierteljahr als wir angefangen haben bei den ersten Proberaufnahmen?

00:01:30: Weil ich der festen Überzeugung, dass wird nie was... Jetzt haben wir die zwanzigste Folge.

00:01:36: Herzlichen Glückwunsch lieber Peter

00:01:39: Und es ist nicht

00:01:39: nur ein Jubilänium Es ist auch eine Premiere Denn Wir sind üblicherweise zu dritt und heute sind man tatsächlich zerführt.

00:01:49: Ja, heute sind wir zuviert und das finde ich sehr cool.

00:01:51: Die zwanzigste Folge würde ja eigentlich schreien nach Sentimentale im Rücksblick mit Musikuntermalung aber wir haben uns doch was anderes dazu überlegt und ich glaube wir sparen es heute vielleicht auch die Intro ein bisschen mehr sondern holen tatsächlich gleich mal unsere Gäste dazu.

00:02:07: Wir sind zuviert und wir haben heute einen Team dass gerade mit einem neuen Projekt mit Fokus auf Leadership durchstattet Und wir haben heute bei uns die Hängermehrer Barney und die Stephanie Heidenreich.

00:02:22: Hallo, uns herzlich willkommen!

00:02:24: Hallo Peter!

00:02:25: Hallo Thorsten!

00:02:27: Danke für die Einladung in euren Podcasts.

00:02:30: Herzlich Willkommen.

00:02:31: schön dass ihr da seid.

00:02:33: Tut uns einen gefallen.

00:02:35: stellt euch beide vor.

00:02:37: Stephanie magst du beginnen?

00:02:39: Ja also ein herzliches hallo von mir.

00:02:45: danke für die Vorstellung.

00:02:47: Mein Name ist Stefanie Haltenreich.

00:02:50: Ich

00:02:51: fahre jetzt mal von vorne an, ich bin jetzt gebürtige Oberösterreicherin und komme aus der Umgebung von Witz.

00:03:02: Und habe das große Vergnügen schon seit sehr vielen Jahren in Wien zu leben.

00:03:08: Der letzte große Wurf ist gelungen, dass sich die Hängeweg kennengelernt hat und wir gemeinsam ein sehr spannendes Projekt starten durften!

00:03:18: Ja, zu mir als Person.

00:03:20: Ich bin ausgebildete psychosoziale Beraterin und habe in Wien eine eigene Praxis im zweiten Bezirk.

00:03:29: Bin systemisch ausgebiltet.

00:03:31: das heißt für mich ist es relevant zu wissen was wirkt dem System wer ist im System beteiligt die Wechselwirkungen und das ist auch etwas was man jetzt in unserer gemeinsamen Arbeit verfolgen.

00:03:46: Zusätzlich beschäftigt mich auch mit Supervision.

00:03:49: Ich weiß, dass es im Wirtschaftskontext zu allermeisten noch nicht so ganz gefestigt ist.

00:03:56: Im Sozialbereich kennt man Supervision als ein Thema von.

00:03:59: wie kann ich denn mit belastenden Arbeitssituationen umgehen bzw.

00:04:05: Mit wem kann ich mich austauschen?

00:04:06: Wo kann ich mir Feedback holen und wo kann ich mein berufliches Wirken reflektieren?

00:04:13: Hier ganz spannend, alle jene die sich mit Viktor Franke beschäftigen ohne allzu sehr ausholen zu wollen.

00:04:19: Sinn und Existenz einer Leser ist ein Thema das mich persönlich auch immer wieder beschäftigt.

00:04:26: Beschäftigt mich in der Arbeit und Hinweis wird mit zunenden Alter spannender und relevanter.

00:04:34: Zumindest habe ich das für mich so ein bisschen mitgenommen.

00:04:40: Gut beschäftigt aktuell.

00:04:42: Davor auch schon, ich habe ja einen ganz anderen Quellberuf.

00:04:46: Ich komme aus einer sehr busy und geschäftigen Materie.

00:04:49: Ich war lange Zeit im Vertrieb und im Kier-Krankenbeleuchement unterwegs über fünfzehn Jahre lang in dem Aus- und Weiterbildungssektor und hab da kleinere, größere Unternehmen, AGs wirklich großen Häusern begleitet, PE und Organisationsentwicklung.

00:05:11: Und habe da Aus- und Weiterbildungsprogramme in die Häuser getragen dort verkauft und streckenweise auch mitbegleitet in der Implementierung.

00:05:22: War sehr spannend!

00:05:25: Es ist ein Menschenberuf gewesen immer schon lange, lange Jahre.

00:05:30: sehr intensiv hat man gut gefallen.

00:05:32: Ich habe es immer sehr genossen.

00:05:35: Ich wollte dann mit meiner Zusatzausbildung das noch einmal vertiefen und kann jetzt auf einen wunderschönen Background zurückblicken, der sich sowohl als Wirtschaft als auch sehr viel Mensch zusammensetzt.

00:05:48: Und das ist etwas was die Hängemei und mich in unserer Arbeit praktisch tagtäglich begleitet.

00:05:54: Ja so weit von mir!

00:05:56: Dann mache ich gleich weiter.

00:05:57: Ich habe es uns schon sehr nett vorgestellt.

00:06:00: Mein Name ist Hemar Abani vom Wunderbahn Bundeshauptstadt Wien.

00:06:04: Ich glaube, da können wir auch sehr froh sein dass wir hier sind und genauso vielfältig wie die Stadt ist, in der ich gerne lebe.

00:06:12: Ist natürlich auch das Feld, in dem mich gerne mich bewege.

00:06:16: Ich habe persische Wurzeln also meine Eltern kommen ursprünglich aus dem Iran eben aber schon seit hundert Jahren glaube ich gefüllt in Österreich Und da kommt auch mein außergewöhnlicher Name her.

00:06:27: Also wenn man den Namen einmal gehört hat wird man wahrscheinlich selten in Österreich wieder auffinden.

00:06:32: Ich bin Betriebswirtin, was für meine Eltern damals nicht so cool war.

00:06:41: Weil sie hätten sich eher gewunschten, dass ich Medizin studiere.

00:06:44: aber ich habe die Köpfe, die ich war meinen Willen durchgesetzt und bin auch sehr glücklich darüber Und hab dann über Jahre in IT-Unternehmen, Telekommunikation und zuletzt in der Mobilitätwelt gearbeitet hauptsächlich in Führung von Marketing-Kommunikationsabteilungen im internationalen Umfeld und hatte natürlich auch das Glück, mit sehr vielen unterschiedlichen Steak-Holdern Menschen aber auch im internationalen Umfeld mit unterschiedlichen Kulturen zu arbeiten was ja auch so ein großer Herzenswunsch von mir ist.

00:07:15: Und vor zehn Jahren habe ich dann auch festgestellt Führung bedeutet auch systemisch auch zu begleiten hab dann die systemische Ausbildung dazu gemacht Doing einfach auch sehr stark geholfen, einfach das auch methodisch einzusetzen in meiner Arbeit.

00:07:34: Vor allem wenn es um Beziehungen geht, sei's jetzt mit den Lieferanten und den Kunden, mit den Kollegen Ja!

00:07:42: Und jetzt seit diesem Jahr mit der Stefanie die Firma Leatris gekründet wo wir Führung entwickeln, Führungskräfte entwickeln vorrangig und mit dem Fokus dort wo die Interaktionen tatsächlich dann passieren Sei es jetzt in Konflikt, im Dialog, in schwierigen Situationen und auch in unerwarteten Situationen.

00:08:05: Dort wo wir am meisten gar nicht damit rechnen, dass sie passieren.

00:08:08: Und dort entwickeln wir die Führungskräfte gemeinsam hin.

00:08:12: Sehr cool!

00:08:13: Vielen Dank für die Einleitung.

00:08:16: Jetzt habe ich dazu gelernt, wir haben neben dem Focus-Leadership scheinbar auch Gemeinsamkeiten, Marketing und Vertrieb.

00:08:23: Da haben wir irgendwo alle ein bisschen Wurzeln, sehr spannend... Du Hänger, wir haben uns ja getroffen vor ein paar Wochen am Nashmarkt in Wien auf den einen oder anderen Drink.

00:08:35: Es war ein super nettes Gespräch und ich bin auch während dem Gespräch relativ spontan beschlossen.

00:08:43: Wir brauchen dich!

00:08:44: Wir brauchen euch ganz unbedingt im Podcast weil du mir auch erzählt hast was ihr da jetzt gemeinsam in Deatris macht.

00:08:52: und gerade dieser Fokus auf schwierige Gespräche Führung in kritischen Situationen, das finde ich super spannend.

00:09:01: Holt uns mal ein bisschen ab warum dieser Fokus, warum genau dieses Thema?

00:09:07: Also ich glaube ja dass eine ist mal die eigene Erfahrung und es wird besser was wir auch am Nachschmerk glaube ich recht ausführlich auch besprochen haben.

00:09:16: Ich glaub wie ihr seht immer in unserem natürlichen Ich wenn wir gute Botschaften verkünden dürfen oder In einer Situation sind, wo alles gerade gedeiht und blüht.

00:09:29: Also wenn Unternehmen in Wachstumsfasern sind, werden wir Erfolge verzeichnen dürfen.

00:09:35: Wenn wir Mitarbeiter bei Halten motivieren und weiterentwickeln dürfen.

00:09:39: Also überall dort, wo wir positiver Nachrichten übermitteln dürfen können, dann merken wir auch selbst auch in unserem Nervensystem, auch in unserer gesamten Haltung das ist uns auf gleichster Fall.

00:09:53: Das andere passiert nicht so einfach.

00:09:55: Da gibt es auch unterschiedliche Gründe, auf die dann gerne die Steffen ja noch ein bisschen eingehen kann, die ja auch aus der Neurobisyschaft und der Psychologie kommen, warum das nicht so ist?

00:10:05: Und dort gibt es einfach den größten oder das größte Konfliktpotenzial.

00:10:11: Ich glaube jeder von uns hat in Birol da gelebt, weil wir jetzt von einer klassischen Archetypen sprechen würden – der wütende Chef!

00:10:21: oder der Kollege, der wieder cholär regiert.

00:10:25: Oder der

00:10:27: Schweigende,

00:10:28: also der sich vielleicht ganz komplett zurückzieht und wir ihn da gar nicht mal erfangen können und nicht verstehen können was er eigentlich ursprünglich sagen will oder wie wir ihn auch analysieren oder bewerten oder werten können.

00:10:43: Und das wollten wir näher betrachten.

00:10:48: der Faktor, jeder von uns sei es jetzt im privaten Umfeld oder sei es in beruflichen Umfeld.

00:10:54: Wir kommen darum nicht hinweg wir müssen uns diesen Situationen auch stellen und jetzt natürlich noch mehr weil sich einfach unser Umfeld immer stärker und schneller verändert.

00:11:07: Also Peter und ich haben im Vorfeld auch mal gesprochen Und uns geht's ja ganz ähnlich so dass in erster Linie die positiven Geschichten auch gerne erzählen und auch gerne hören, das ist auch nachvollziehbar.

00:11:23: Und gleichzeitig haben wir aber eine wirtschaftliche Situation, die ja derzeit doch so ist dass wir häufig wenn wir mit Kolleginnen und Kollegen sprechen in der Wirtschaft, in befreundeten Unternehmen dann doch auch ganz schnell zu relativ schwierigen Themen kommen.

00:11:43: und ich bin ganz bei euch es ist eben ein zentraler Teil auch von Führung sich dem zu stellen.

00:11:47: Was mich jetzt schon interessiert, ihr habt beide auch gesagt vor allen Dingen Stefanie sie war im Key Account Management unterwegs wir haben alle einen vertrieblichen Background also wir kennen auch alle herausfordernde Situationen.

00:12:02: wir können auch alle Druck-Situationen Stresssituation in Sales wo es um den Abschluss von großen Projekten geht was um viele viele Millionen geht.

00:12:14: Und trotzdem gibt es ja so ganz klassisch kritische Gespräche, die sich rund um Restrukturierung kümmern.

00:12:21: Die auch darum gehen an vielleicht auch ein negatives Feedback zu geben oder ein Feedback in dem es im Kern heißt, ich bin mit einer Leistung nicht zufrieden und die lösen bei uns doch was anderes aus als in einer Stresssituation, in einer vertrieblichen Verhandlung.

00:12:42: Zumindest ist das so mein Gefühl, dass da was anderes passiert.

00:12:45: Könnt ihr den Unterschied mal beschreiben?

00:12:48: Was macht das eine?

00:12:49: vielleicht ein bisschen spannen Nervenkitzel und warum ist das andere doch so belastend?

00:12:54: Wobei es ja beides Themen sind die eben... Und dann sind wir wieder beim Kern von Führung.

00:12:59: Es geht darum Unternehmen erfolgreich zu machen, denn dort ganz wesentlich sind, dass solche Gespräche geführt werden, gut vorbereitet werden.

00:13:08: Dass man sich vor diesen Themen eben nicht verschließt, sondern dass er auch ganz bewusst als Teil seines Führungsalters akzeptiert und auch möglichst professionell macht.

00:13:17: Aber wo ist der Unterschied?

00:13:19: Was macht das so speziell?

00:13:22: Ich habe eine Hypothese dazu... ich

00:13:26: hatte gehofft du hättest ne Doktorarbeit.

00:13:32: Ja, lieber Thomas!

00:13:34: Nur wenn das dein Ding ist die Doktor arbeiten dann kram ich eine raus.

00:13:39: Nein...

00:13:39: Wir sehen sie in die Schornhauts.

00:13:42: Ist gut.

00:13:45: Nein also per se ist es eine simple Angelegenheit tatsächlich.

00:13:51: Schwierige Gespräche bringen uns irgendwann einmal einen Punkt wo man das Gefühl haben die Beziehung steht am

00:14:00: Spiel.

00:14:01: Das ist in einem Sales-Gespräch oder in einer Verhandlung etwas nachgereiht.

00:14:09: Natürlich bin ich da in einer Beziehung zu meinem Kunden, aber es hat eine ganz andere Tiefe und es hat ein ganz anderer Wertigkeit.

00:14:21: Wenn wir jetzt Überführungen und Mitarbeiter sprechen, das hängt natürlich auch davon ab, wie weit Wie viel Kontakt man hat, weil in großen Häusern ist es ja nicht immer gegeben.

00:14:33: Dass man regelmäßig Kontakt hat mit seiner Führungskraft.

00:14:37: Ich glaube oder ich denke Es ist das Thema der Beziehungsebene.

00:14:42: Wenn ich gut im Beziehungen bin wenn das beide Bedeilen wissen Ist die Hürde etwas kleiner.

00:14:49: Hat einer von beiden das Gefühl dass die Beziehion vielleicht Nicht so tragfähig ist wie sie sein sollte oder sein könnte, dann löst das Unsicherheit aus.

00:15:03: Vor

00:15:03: allem wenn es um kritische Themen geht und vor allem wenn's um Bewertung geht.

00:15:10: Bewertungen ist für Menschen ganz generell egal ob in beruflichen Umfeld oder im privaten Umfeld ein Thema können wir uns davon abgrenzen.

00:15:26: Das ist dann wieder für die Führung spannend, aber es macht etwas mit uns.

00:15:31: Wenn wir den Eindruck haben, wir stehen unter Beobachtungen und werden

00:15:35: bewertet.".

00:15:37: Und hier ist es in unserem Projekt natürlich auch Thema zu sagen okay wie schaffe ich denn das als Führungskraft sowohl meine Person als auch die andere Person entsprechend zu führen durch das Gespräch?

00:15:55: Wenn es geht, die Beziehung ist eben nicht gut im Auge zu behalten.

00:16:00: Das wäre der Idealfall.

00:16:02: und ja das ist schon ein bisschen mein Ding zu sagen wenn Beziehungen da sind vor einem schwierigen Gespräch.

00:16:10: Ist es bedeutend leichter?

00:16:12: Es ist nicht!

00:16:13: Dann wird's interessant und herausfordernd und das ist was man gut üben und trainieren kann in diesen Gesprächs-Situationen wo man dann unter Druck steht bei sich zu sein und ein Gespräch entsprechend führen zu können.

00:16:31: Ja?

00:16:32: Vielleicht kann ich auch noch ein bisschen ergänzen, genau sensible Gespräche, kritische Gespräche die aktivieren einfach unser menschliches Bedrohungssystem.

00:16:43: ja wir sehen einfach eine Gefahr und wir kennen alle was dann auch passiert wenn wir eine Gefahr spüren.

00:16:48: also das ist dieses Freeze Flight Modus da kommen.

00:16:57: Sorge, wie.

00:16:58: ich könnte abgelehnt werden.

00:17:00: Ich könnte mein Gesicht verlieren.

00:17:02: Das wird auch in unterschiedlichen Kulturen dann natürlich auch anders zu betrachten sein.

00:17:07: Gesichtsverlose in einigen Kultureien natürlich auch höher bewertet als jetzt vielleicht im restlichen Kultur aber in Asiatischen spielt das natürlich eine größere Rolle.

00:17:18: und

00:17:19: auch

00:17:20: haben wir einen Rollenkonflikt weil nur weil ich das in meiner Führungsrolle oder in meiner Managementrolle durchführen muss, heißt es nicht zeitgleich, dass das meinem Wertesystem als Person entspricht.

00:17:35: Das heisst, ich brauche extrem viel Energie!

00:17:39: Ich muss so stark aus meiner Komfortzone raus um in dieser erwartenden Führungshrolle meine Kommunikationsaufgaben zu erledigen und da gehe ich ein bisschen auseinander von mir selbst Und das macht es dann auch aus der Energiesicht und ein bisschen schwieriger für uns als Mensch in diese Situationen einfacher reinzugehen.

00:18:05: Das ist was auch, was die Steffi gesagt hat.

00:18:08: umso öfter wir solche Situationen aber üben und trainieren.

00:18:13: Umso leichter ist es dann, unselbst zu beobachten wie unser Nervensystem oder Körper auch in solchen Situationen auch reagiert.

00:18:25: Das ist uns oft gar nicht bewusst, weil wir im Gespräch nehmen und selbst gar nicht so wahr, auch wenn wir es glauben.

00:18:31: Wir kriegen ja kein Feedback.

00:18:32: also wenn wir jetzt in einem Unternehmen stehen und kündigen jetzt eine Restrukturierung und Maßnahmen an dann stehe ich entweder in einem Town Hall Meeting oder auf einer Bühne und kommuniziere quasi von einer Richtung zu den Leuten.

00:18:49: Ich bekomme selten ja Feedback, wie ich dort wahrgenommen wurde.

00:18:53: Das wird kaum

00:18:56: geschehen.".

00:18:57: Ja, ich finde es ganz spannend, wo du gerade gesagt hast, dass man nimmt sich eigentlich wahr und das stimmt.

00:19:01: Und genau der Grund weswegen wir und hoffentlich viele Firmen da draußen in großen Verhandlungen niemals alleine sitzen um eben genau auch diesen Feedback-Loop überhaupt zu ermöglichen.

00:19:14: in der Stresssituation bin ich hoffentlich noch auf mein Thema fokussiert, aber nicht mehr auf das.

00:19:20: wie reagiere ich?

00:19:22: Wann setzt eigentlich so der ... wann sitzt das Crocodile Brain ein und was passiert bei meinem Gegenüber.

00:19:31: Und diese Beobachterrolle ist ja eben ganz wichtig!

00:19:35: Und vielleicht auch dazu Thorsten, also ich glaube, ich habe da selber auch über Jahre beobachtet... einer Firma geht es vielleicht wirtschaftlich nicht so gut Aber es werden positive Zukunftsbilder geteignet, wenn man zu seinen Mitarbeitern spricht.

00:19:53: Doch was wir selbst nicht wahrnehmen, dass unser Körper etwas ganz anderes sagt als das, was wir an Botschaft bringen.

00:19:59: Deswegen ist es enorm wichtig die Botschaft und Balance auch mit uns selbst und mit unserem Körper zu bringen.

00:20:09: Da hilft, Jeder für uns einzeln auch in diesen Rollen, weil wir haben eine sehr großartige und herausfordernde Rolle.

00:20:17: Und zu führen ist keine einfache Aufgabe und jeder der das behauptet hat es vielleicht in der Theorie gelesen.

00:20:25: aber jeder der doch viele unterschiedliche Situationen gegangen ist weiß es nicht einfach.

00:20:29: Es ist eine Herausforderung und man kann auch nicht alles lernen.

00:20:34: Es passieren Dinge die wir nie erwarten.

00:20:36: Deswegen ist eine emotionale Selbstregulierung ganz wichtig Und wir lernen das in keiner Ausbildung.

00:20:43: Es wird uns nirgends in einem Führungskräfteprogramm beigebracht, wie wir uns selbst regulieren.

00:20:50: Wir kriegen Methoden und Modelle.

00:20:53: Wir bekommen sehr viel Wissen mit.

00:20:57: Das hat auch jede Führungskraft verinnerlicht.

00:21:01: Viele die wir kennen waren enorm vielen Seminaren oder haben sehr viele Programme mitgemacht.

00:21:07: aber ihnen fehlt die emotionale Selbstregulierung.

00:21:10: Und das bedeutet aber auch eine hohe Reflektionsfähigkeit und mich selbst betrachten zu wollen.

00:21:17: Da muss ich einmal das Wollen kommen, um die Tiefe zu haben.

00:21:22: Ich setze mich mal hin und betrachte mich jetzt kritisch nicht was meine Rolle angeblich entspricht sondern wer bin ich eigentlich als Mensch?

00:21:30: Weil dann kann ich auch wenn diese Rollendesonanz passiert also weil mich so ein bisschen auseinander gleite auch sagen, was ist mein Anteil?

00:21:38: Aber was ist jetzt meine Aufgabe die ich einfach erfüllen muss.

00:21:42: Und wo kann ich mich auch abgrenzen in solchen Situationen und vielleicht auch manchmal diese Dinge mit Humor betrachten.

00:21:50: Sagen okay es ist halt blöder, es ist so passiert.

00:21:54: Man würde sich glaube ich auch einige Konflikte dem Nachgang dann stattfinden ersparen wenn wir einiges vielleicht noch mit Humour betrachen könnten.

00:22:02: das bedeutet aber auch dass wir uns selbst ein bisschen mit Humore nehmen dürfen oder können.

00:22:09: Das sieht man auch bei den jungen Nachwuchsführungskräften sehr gut, die die Hängerme und ich auch begleiten diese Unsicherheit zum Staat.

00:22:19: so wie es die Hengerme gesagt hat viele Seminare oder auch nicht je nach Kultur im Haus wird darauf geachtet oder auch weniger.

00:22:29: das Thema ist immer die Selbstwirksamkeit und die Sicherheit in der eigenen Rolle.

00:22:35: Und gerade wenn es um schwierige Gespräche geht, finde ich ist das Mensch ein so eine relevante Größe.

00:22:44: Da kann einem die Rolle zwar einen Rahmen geben aber das was dahintersteckt ist der Mensch und das ist auch das... Der Mensch trägt die Beziehung.

00:22:58: Der Mensch trekt das Miteinander ja?

00:23:01: Und da merkt man einfach häufig dass sie sich dann noch schwer tun zwischen den zwei Dingen hin und her zu switchen, weil du auch gesagt hast, du warst im Vorhabe über Bewertung gesprochen haben.

00:23:14: Es ist immer schwieriger wenn ich einen Eindruck habe, ich werde das Mensch bewertet oder es wird meine Rolle bewerteten.

00:23:21: Das sind zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe.

00:23:25: dafür muss auch zuerst einmal bewusst sein da sein dass das was anderes ist und dass sich mich dem auch anders gegenüberstellen darf Sowohl als Mitarbeiter, also auch dann wieder als Führungskraft.

00:23:38: Bei den jungen Führungskräften finde ich, sieht man es einfach so wunderschön, weil die sind ... Weil wir ja auch das Thema haben junge Menschen kommen übernehmen in Führungen.

00:23:48: Die haben einfach immer wieder diese Fragen, diese Beschäftigten wie macht man das?

00:23:54: Wie läuft das gut?

00:23:55: und mein Zugang ist halt dann sehr häufig dass sich sie da einfach so die Differenzierung bringen Was ist eine Rolle und wer bist du?

00:24:06: Um das einmal klar zu haben, was macht das Eine aus.

00:24:09: Was macht das Andere aus?

00:24:11: Gibt Schnittmengen.

00:24:13: Was darf ich als Mensch zeigen?

00:24:15: Was ist gut wenn ich in meiner Rolle zeige?

00:24:18: Und das ist ein Thema dass uns regelmäßig begleitet, die hängen wir nicht.

00:24:25: Und das glaube ich aber Thema, das super schwierig ist weil viele Führungskräfte wahrscheinlich wie auch... Wir alle gemeinsam haben im Seminar erlebt, wo wir gelernt haben zwischen der Rolle und dem Mensch zu unterscheiden.

00:24:37: Nicht den Menschen zu kritisieren sondern vielleicht so wie man den Menschen wahrnimmt.

00:24:43: Und das kann man jetzt alle irgendwo theoretisch abgespeichert nicht nur sagen du bist immer so sondern vielleicht auch so nehme ich dich wahr und so wirkt es auf mich.

00:24:51: aber das ganze halt umzusetzen ist die große Herausforderung.

00:24:55: Ich habe aber gelernt man kann das lernen gutes Tool dazu und über das möchte ich dann gleich sprechen.

00:25:05: Aber mir zum Beispiel geht es auch ganz oft so, dieser feiten Flight-Modus hängt mit, du hast den angesprochen.

00:25:11: Sobald es kritisch wird man kommt ja sehr rasch in das Reihen und das ist echt nicht so leicht sich da auch selbstigen Wurzel zu regulieren und vielleicht auch einmal ganz kurz durchzuatmen.

00:25:24: Mir ist es immer wieder so gegangen, wenn ich mit Kunden arbeite.

00:25:27: Mein Fokus ist ja eigentlich Business Development beziehungsweise Strategie.

00:25:32: Ich bin aber der Meinung und da stehe ich auch zu einer Prozent dahinter ohne die Organisation, ohne dass immer Leadership ist, Strategie ist Business Development nicht wirksam.

00:25:41: Damit mache ich ja immer wieder mal Organisationsentwicklungsthemen mit Kunden.

00:25:45: Und am Anfang war das immer ein großes Disaster für mich, wenn's dann in so einem Workshop mal richtig gekrocht hat.

00:25:52: Mittlerweile kann ich es genießen.

00:25:54: Ich habe das auch gelernt und habe auch verstanden, dass ist ja unglaublich wichtig.

00:25:57: also wenn das so harmonisch und wie Skivasche weichgespült ablauft dann kann man eigentlich nicht ganz viel mitnehmen.

00:26:05: Aber jetzt komme auf euer Thema.

00:26:08: noch ein bisschen mehr.

00:26:10: Engamei du hast mich am Naschmarkt gecatcht mit der Simulation von schwierigen Gesprächen und du hast erzählt ihr nutzt sogar Schauspieler die dann da wiederarbeiten.

00:26:23: Was hat es damit auf sich, wie funktioniert das?

00:26:26: Also vielleicht noch ganz kurz, wie wir zu dem gekommen sind.

00:26:32: Ich bin ja schon seit eh und je begeistert von Künstlern alles in all ihren Facetten, sei es jetzt Musiker oder Schauspieler usw.

00:26:43: Und ich habe oft einfach im Hintergrund immer beobachtet – die hat natürlich auch in der Rolle vom Marketing auch immer das Glück mit ihnen sehr viel zu arbeiten.

00:26:51: Das heißt, dass wir sie für Veranstaltungen gebucht haben oder für Kampagnen mit ihnen zusammengearbeitet haben und ich habe Sie immer über Jahre beobachtet.

00:27:00: die haben etwas was uns im Business fehlt nämlich wenn es darauf ankommt funktionieren sie.

00:27:10: wie ist das möglich?

00:27:11: Das heisst ein Schauspieler weiß wenn auf der Bühne ein Theater steht, wenn der Vorhang quasi fällt dann beginnt beginnt es.

00:27:20: Das heißt, das muss funktionieren.

00:27:24: Sonst bucht kein anderer mehr ein weiteres Zicket bei ihnen.

00:27:27: So!

00:27:27: Das Gleiche haben wir wenn ein Orchester miteinander spielt.

00:27:31: da war ich auch noch mehr fasziniert weil ein Orkesta hat oft nicht die Möglichkeit, weil dann die Künstler unterschiedlichen gut sitzen in unterschiedlichen Ländern und sie werden quasi zum Ensemble zusammen geführt.

00:27:43: Die bekommen vorab die Noten Und sie müssen jetzt sagen wir mal nach Japan fliegen oder nach Warschau fliegen und dort zu spielen.

00:27:51: Die

00:27:51: kommen zusammen, ich habe das jetzt erlebt mit vierzehn bis sechzehnt Musikern die zusammenkommen und sie hatten genau zwei Stunden Zeit zum Proben bevor tausend Leute gekommen sind.

00:28:03: Ich hab Sie wirklich beobachtet wie die arbeiten, wie sie miteinander kommunizieren und sie haben auf der Bühne wenn auch etwas vielleicht nicht so funktioniert hat In der Forschung hatten sie sehr viel mit Augenkontakt, mit Blickkontakten und auch mit ihren Körpern sehr viel gearbeitet.

00:28:23: Und es hat funktioniert!

00:28:25: Da war Standing Ovation.

00:28:27: Ich habe mir oft gedacht warum können wir nicht diese Denke im Business übersetzen?

00:28:34: Jeder für sich muss üben.

00:28:38: Es geht darum dass wir uns selbst trainieren.

00:28:43: Der Selbstregulation heißt auch, die Lernfähigkeit von uns selbst weiter anzutreiben und dass damit wir überhaupt miteinander in einem Ensemble oder Theaterstück funktionieren können.

00:28:58: Aus

00:28:58: diesem heraus kam dann die Idee dieser Experience Simulation wo wir gesagt haben Wir wollen immersive Trainingsumgebungen schaffen die Teilnehmer wirklich eintauchen in das Erlebnis und aber realitätsnah.

00:29:20: Das heißt, jede Führungskraft oder Mitarbeiter der in unsere Simulation kommt bringt sein eigenes Anliegen außer Echtenwelt!

00:29:29: Das ist kein Rollenspiel.

00:29:31: da grenzen wir uns extrem

00:29:32: ab

00:29:33: weil wir sagen ein Rollenspielt gehst du in eine fremde Rolle da bist du wieder nicht du.

00:29:38: Wir wollen, dass du da bleibst.

00:29:40: Du kommst mit deinem Herausforderung in die Simulation und der Schauspieler geht mit dir in dieses Gespräch

00:29:49: und

00:29:50: reagiert aber auch intuitiv auf was du sagst.

00:29:54: Und die Personen, mit denen wir arbeiten machen das natürlich schon länger weil sie auch im medizinischen Bereich mit medizinischem Teams zum Beispiel arbeiten.

00:30:03: Die machen das ja seit vielen Jahren.

00:30:09: zum Beispiel die jungen Ärzte darauf vorbereitet werden, wie sie mit Angehörigen umzugehen haben oder für schmissschwierige Patienten umzugehren.

00:30:18: Das heißt auch diese Leute werden über Jahre darauf hingeausgebildet Piloten, Hostesten was ist wenn jemand ein Herzinfarkt mal bekommt auf einen Flug?

00:30:28: Die wissen was zu tun ist!

00:30:30: Die haben das so oft geübt dass wenn der Fall eintritt Sie abrufen können was Verhandlungen zu setzen sind.

00:30:37: Und diese Logik haben wir in unserer Simulation gebracht.

00:30:40: Umso öfters du das trainierst und so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eine ähnliche Situation... Also nicht nur die Wahrscheinlichkeit sondern das ist einfach auch aus der Neuerwissenschaft.

00:30:50: Du kannst ja schneller abrufen wenn du in einer ähnlichen oder gleichen Situation bist weil du regulierst dich auch in diesem Moment.

00:30:59: Und hier haben wir unsere Coaches auch, wo die Stefanie natürlich aus drei Hundert Dimensionen auch drauf schaut.

00:31:08: In deinen Reflexionsrunden bekommen die auch Feedback, auch die Teilnehmer selber geben sich Feedback.

00:31:15: das hilft natürlich auch.

00:31:18: Das ist ja auch eine Außenperspektive von Menschen die sie nicht so gut kennen auch bekommen können.

00:31:24: Ich finde es jetzt ein super spannender Hinweis dass du auch noch mal gesagt hast Es geht nicht um Rollenspiel.

00:31:28: Simulation ist was anderes und das stimmt natürlich.

00:31:33: Peter und ich kommen ja beide aus der Simulationswelt.

00:31:38: Da geht es eben darum, den Teil der Realität, den man nicht gerade greifbar hat, irgendwo durch eine Simulation abzubilden.

00:31:46: Das ist das was du gerade beschrieben hast.

00:31:47: die Person bleibt in ihrer Rolle und den Rest baue ich halt so realitätsnah wie möglich drum herum.

00:31:55: Und letztendlich geht's da auch darum wenn Also du hast das etwas anders ausgedrückt, aber wenn wir Führung tatsächlich als ein zentrales Element unseres Arbeit erkennen dann sollten wir das eben auch genauso trainieren wie wir unsere fachlichen Skills als jemand der eine fachliche Aufgabe zu erfüllen hat trainiert.

00:32:16: Wie jemand in Verhandlungen.

00:32:18: also wenn wir über twenty-fünf Millionen Euro Abschlüsse verhandeln, dann wird das hoffentlich vorher trainiert.

00:32:25: warum nicht auch Mitarbeitergespräche trainieren?

00:32:28: Warum nicht auch dieses und jenes und ich bin in dem Zusammenhang hoffentlich selbst kritisch genug, als dass mir jetzt tausend Dinge einfallen die ich auch besser mal simulieren sollte.

00:32:41: Also von den Führungskräften ja neben einem vollen Terminkalender auch häufig unter einer gewissen Überheblichkeit leiden und dann glauben, naja ich stelle mich damals schnell auf eine Bühne und erzähl was und dann kleben aber zweihundert Menschen an der und legen jedes Wort auf die Goldwaage jede einzelne Führungssituation möglichst gut zu trainieren, mindestens die, die ich für relevante erachte.

00:33:05: Absolut!

00:33:07: Und ich glaube du hast ja auf den Punkt gebracht... Du wirst auch beobachtet in all deinen Facetten wenn du auf der Bühne oder Woche immer zustehst und deine Botschaft vermittelt ist in deiner Rolle einfach.

00:33:19: das gehört natürlich dazu.

00:33:23: Ganz konkret würde mich auch persönlich interessieren, wenn ich jetzt da zu euch komme mit einem Thema Simulation mache und mein Verständnis, ein Schauspieler spielt dann zum Beispiel meinen Mitarbeiter mit dem ich jetzt gerade ein konkretes Problem habe.

00:33:39: Wie läuft das ab?

00:33:40: Wie oft wird z.B.

00:33:41: diese Szene wiederholt?

00:33:44: Wer gibt mir denn wann wie Feedback?

00:33:46: Wie ist da aus eurer Erfahrung auch so die Lernkurve?

00:33:50: Was man sagt immer, wie sagt man, Zehntausend Stunden muss man was machen um dann Profi zu sein?

00:33:56: Reicht eine Simulation?

00:33:58: mache ich das zehn Mal am Tag, also wirklich ganz konkret.

00:34:01: Wie kann man das vorstellen?

00:34:03: Steffi, magst du oder?

00:34:06: Ja wir haben natürlich im Rahmen der Konzeption haben wir da hin und her überlegt wie wir denn das am besten aufsetzen können dass unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen den allermeisten Mehrwert davon haben.

00:34:19: Peter du hast was sehr sehr wissentliches angesprochen.

00:34:23: Übung macht den Meister, das alte Sprichwort und je öfter desto besser.

00:34:29: Jetzt haben wir gesagt in der tatsächlichen Unternehmens- und PE und OE Realität ist es noch mal so dass es zu allermeist begrenzte zeitliche Kapazitäten gibt.

00:34:43: Nichtsdestotrotz haben wie gesagt wir können ein bisschen steuern und was wir tun können ist wenn wir in die Unternehmen gehen Dann können wir zumindest darauf achten, dass die Gruppen kleiner sind als die sehr gängigen zehn oder zwölf Personen.

00:34:59: Die sich dann zu einem Seminartag zusammenfinden.

00:35:03: Wir machen das bewusst kleiner und ermöglichen so den sechs Personen, die man mit umbeut haben, mehrere Durchläufe am Tag.

00:35:17: Klug wäre natürlich, sofern Ressourcen vorhanden werde es unsere Empfehlung zu sagen, das macht jetzt einmal und das macht sicher noch einmal zu einem Follow-up-Tanin.

00:35:29: Und dann schauen wir in der Zwischenzeit was ist passiert?

00:35:34: Zwecks Nachhaltigkeit und Transfersicherung – wie ist es euch denn ergangen?

00:35:39: Und im zweiten Durchlauf kann man dann nochmal feind schunen und sagen okay, das habe ich erlebt aus Führungskraft und das ist im Gespräch gut gelaufen, dass es weniger gut gelauten.

00:35:51: Da möchte ich noch einmal in Detail drauf schauen.

00:35:54: also unsere Empfehlung wäre da sicher ein zwei Tage zu verbringen und dann nach einem gewissen Zeitabstand je nachdem ob ich das Thema als konkret geht bei Mitarbeit der Gespräche sind ja meistens am Anfang des Jahres Also da wäre ja dann sehr viel Zeit dazwischen.

00:36:09: aber man jetzt sagt Performance-Gespräche oder Erwartungsgespräche die finden vielleicht in regelmäßigeren Abständen statt dass man das entsprechend aufsetzt und eintaktet.

00:36:20: Für mich oder für uns wäre das ein Thema, das durchaus etwas öfter angegangen werden darf als wie den obligatorischen einen Tag Seminar.

00:36:33: Wollen wir auch empfehlen, es zu machen?

00:36:39: Du kannst ja simulieren entweder Führungskraft zum Mitarbeiter Führungskraft zu eigener Führungskraft oder auf der Peer-Ebene.

00:36:52: Wir haben auch sehr viele Reibereien, wie wir alle wissen in Abteilungsübergreifenden arbeiten, Tätigkeiten wo wir mit den Abteilungen arbeiten müssen aber dann auch oft an der Kommunikation vielleicht scheitert oder auch die Beziehungsebene scheitern und das sind zum Beispiel Themen die man auch gut in einer Simulation abfangen kann

00:37:14: Genau, also per se.

00:37:15: wir haben uns dafür entschieden zu sagen dass Führung unser Hebel ist.

00:37:19: Da wollen wir ansetzen.

00:37:21: aber es ist natürlich nicht ausgeschlossen zu sagen wenn es für Führungen gut klappt das man dieses Konzert nicht auf die Mitarbeiter Ebene bringt.

00:37:31: tatsächlich gibt's da sogar schon Unternehmen die das mitdenken.

00:37:36: Wenn man das Führungs anbietet und wir wollen zum Thema Erwartung oder Performance sprechen wäre es nicht dann auf der anderen Seite um das Boot im Balance zu halten, auch klug die Kommunikationskompetenzen in diesen Situationen beziehungsweise das Druck erleben und das Druck empfinden.

00:37:54: Auch auf der Mitarbeiterseite zu bedenken und auch die Mitarbeiter einsprechen zu unterstützen habe ich wirklich cool gefunden weil es für mich im ersten Moment noch so ein Ding war.

00:38:06: wir sind eigentlich in der Führung unterwegs.

00:38:12: Es macht systemisch total für Sinn, weil dann kann man möglicherweise die eine oder andere Wechselwirkung abfangen.

00:38:19: Wenn auch der Mitarbeiter die Möglichkeit hat so ein Szenario einmal zu simulieren.

00:38:26: Was vielleicht doch noch so oft gekommen ist natürlich wenn wir mit Unternehmen sprechen.

00:38:32: Wir wollen ja nicht dass die ganzen Führungskräfte oder auch nur einen Teil davon in der gleichen Simulation sitzen Weil ich möchte, dass sie immer wieder bei dem Thema Gesichtsverluste, Bedrohungssystem, also da kommt dann natürlich sehr vieles dann doch die Köpfe.

00:38:48: Aus diesem Grund habe ich zwei Formate.

00:38:50: Also das eine ist das offene Format.

00:38:52: Da können die Firmen ihrer einzelnen Führungskräfte einfach hinschicken.

00:38:56: Das sind sie eben mit unterschiedlichen Firmen in kleinen Gruppen zusammen, da lernen sie auch voneinander und wenn es dann massgeschneidert für die Firme sehen braucht sie mal ein Oberthema Und da muss man auch sehr kritisch mit innen, das arbeiten wir dann auch sehr kritisch.

00:39:10: Welches Thema passt auch dazu?

00:39:12: Dass genau solche Sachen nicht passieren!

00:39:14: Wir wollen ja niemanden bloß stellen, wir wollen ja erlebnisorientiert trainieren.

00:39:20: also dass muss man natürlich auch berücksichtigen.

00:39:23: Das gehört vielleicht nicht unbedingt in die Diskussion weil ich frage mich in dem Zusammenhang manchmal schon ob wir nicht insgesamt da auch hier und da mal zu über vorsichtig sind.

00:39:33: Also wir hatten vor etlichen Wochen den Antikolp hier im Podcast, weiß nicht wie tief ihr in der Mountainbike-Szene seid, Profi Downhiller, sensationeller Typ und mit dem hatten wir ganz viel das Thema Training, Training, Trainig Vorbereitung, Vorbereitungen was eben im Profisport so wesentlich ist und was ihr ja jetzt auch sagt es geht im Grunde genommen, ich hoffe jetzt jetzt Simulation oder Training, denn es geht um Vorbereithung.

00:40:00: Man darf jetzt auch nicht zu viele Führungskrifte gemeinsam, weil dann fühlt sich immer bloßgestellt.

00:40:06: Wenn ich an einem Trainingsparcours im Profi-Ratsport denke, beim nationalen Skikader die fahren alle die gleiche Strecke, die sehen ganz genau wer wie performt und wir trauen uns das immer nicht dass unsere Führungskräfte gegeneinander da vielleicht auch performen.

00:40:24: also Ist vielleicht einmal so ein Denkansturz wie wie sensibel wollen wir denn wirklich und müssen wieder wirklich sein?

00:40:31: oder ist nicht so'n bisschen gegenseitig, challenging.

00:40:34: Ich bin auch absolut bei dir ich glaube vielen erstens mal neue Formate ist schonmal ein mutiger Schritt mal überhaupt mal ein neues Format Mal auch auszuprobieren wobei sehr hohes Interesse ist weil gerade das seinen anderen Ansatz reinbringen.

00:40:52: aber ich bin absolut mit dir Wir dürfen und wir können mutiger sein.

00:40:57: Und auch ein bisschen von den Menschen etwas abverlangen,

00:41:02: weil

00:41:03: das gehört auch dazu.

00:41:05: Das ist ja auch ein Thema die der Realität auch abbildet.

00:41:09: Wir haben einfach Situationen wo wir miteinander dort sitzen und wir müssen es miteinander besprechen oder wir müssen das auseinander dividieren oder miteinander diskutieren.

00:41:21: Ich habe nur das weggegeben, was hauptsächlich jetzt als Gedankenanstoß von einem Unternehmen kommt.

00:41:26: Aber den Mut zu haben, mal es zu probieren und dann zu schauen wie kann man das vielleicht noch mal optimieren?

00:41:32: Bin ich absolut mit dir.

00:41:35: Vielleicht auch einmal da als Führungskraft die Sandhandschuhe auszuziehen, genau wie du sagst.

00:41:42: Wir sind zum Teil schon sehr vorsichtig aber ich glaube jetzt kommen wir dann genau auf den Punkt.

00:41:47: wenn die Beziehungs-Ebene grundsätzlich stimmt dann kann ich ja da echt mal die schwierigen und kritischen Sachen ansprechen.

00:41:53: Und das ist ja die Herausforderung oder Aufgabe von uns Führungskräften genau dafür zu sorgen, dass es eben auch Umgebung gibt wo man nicht nur die schönen und netten Dinge aussprechen kann sondern auch einmal sagen was mal schlecht gelaufen ist, was vielleicht ein mehr richtig Scheiße war.

00:42:09: Da haben wir schon aus dem Profisport sehr viele Dinge mitnehmen können lernen dürfen.

00:42:19: Ich sage jetzt einmal anschließend zu dem Peter, man muss in der Lage sein oder sollte ein Raum- oder eine Kultur vorherrschen wo das möglich ist.

00:42:30: Da gibt es ja das Konzept von der Amy Edmondson.

00:42:33: Das ist jetzt eh gerade in sehr vieler Munde das Thema psychologische Sicherheit und ich bin der Meinung da hat gerade Führung eine besondere Aufgabe oder eine besonderen Verantwortung Und das passt dann wieder ganz, ganz hervorragend.

00:42:51: Wenn dieses Biotop gegeben ist... wenn die Kultur das hergibt, dass ich Vertrauen habe, wenn Fehler passieren oder Schwierigkeiten erlebe, dass sich das ansprechen darf ohne Angst haben zu müssen, dass es beschämt wird oder dass es irgendwelche Nachteile der Repressionen gibt für mich, eine sehr, sehr günstige Ausgangslage für schwierige Gespräche.

00:43:23: Ich weiß von der Führung wird es verlangt oder gewünscht, dass sie mit Mitarbeitern so agieren.

00:43:31: umdereinander glaube ich haben wir noch ein bisschen mehr Nachholbedarf was dieses Thema anbelangt.

00:43:38: Da erlebste ich zumindest immer, dass die Unsicherheit zum eigenen Kollegen oder zum Abteilungsleiter, Teamleiter und Gruppenleiter in das nächste Zimmer rüber strecken weil es größer ist als wie die Beziehung zu meinen Team-Kollegen.

00:44:01: Das ist ein ganz erspannendes Paradoxon.

00:44:05: Es ist immer noch sehr stark verknüpft mit diesem Bild, dass wir alle – oder was immer noch – sehr stark nicht.

00:44:11: Alle.

00:44:11: ich möchte nicht generalisieren aber was uns halt immer noch so viel verfolgt wird jetzt eh anders durch die neuen Generationen, die da immer wieder auch in den Vordergrund kommen.

00:44:23: Wie sollte denn eine Führungskraft sein?

00:44:25: Es gibt so viele Glaubenssätze und Vorstellungen.

00:44:29: Und ein wirklich, ein heroisches Bild streckenweise das gelegentlich auch kultiviert wird in den Häusern wo sich dazusagen.

00:44:37: Das hängt ja auch immer sehr stark von der Unternehmenskultur ab.

00:44:41: Gibt es verschiedene Ideen wie denn eine Führungskraft sozusagen hat?

00:44:48: Und das ist manchmal hilfreich!

00:44:50: Und manchmal auch weniger hilfreich wenn ich's... so ausformulieren darf.

00:44:56: Egal ob es jetzt um die Beziehung, Führung zum Mitarbeiter geht oder auch Führungen untereinander.

00:45:02: weil da muss man sich ja noch vorstellen wenn wir alle die Idee haben von einer sehr starken unbesiegbaren ich bin immer erreichbar und permanent an Personen haben naja gut was glauben wir dann wie's mit allen anderen ist?

00:45:17: also da würde ich schon einfach auch kritisch hinterfragen ob das immer nach der zeit geist ist.

00:45:22: aber die hängern wenn ich wärm gestern Das ist noch einmal kurz antiskutiert und haben gesagt, ja es wird sich in der Zukunft zum Thema Führung.

00:45:30: Ohne hin ob man wollen oder nicht, wird sich sehr vieles ändern.

00:45:34: Ja dann ist es halt die Frage wer ist bereit für die Veränderungen?

00:45:39: Wer will mitgestalten und wer will mittragen?

00:45:43: Also jetzt sind wir sehr erfolgreich von ein bisschen vor unserem roten Faden abgekommen was aber total super war weil das so coole Inputs von euch waren und so eine coole Diskussion.

00:45:55: Ich würde es trotzdem gerne zu einem Thema noch zurückleiten, was wir uns vorgenommen haben mit euch zu besprechen, das auch den Kern von Führung nicht ausmacht sondern was häufig mit Führungen einhergeht.

00:46:07: Und ihr habt da sind der Peter und ich drüber gestolpert auf LinkedIn darüber gesprochen und geschrieben über die Einsamkeit in der Führerung Und das ist tatsächlich auch eine Frage, die ich zukünftigen Führungskräften bei uns immer stelle.

00:46:21: Hey!

00:46:22: Seid ihr darüber bewusst?

00:46:23: Das macht einsam.

00:46:24: Bist du bereit dafür?

00:46:27: und ihr könntet diese Frage vermutlich viel eloquenter stellen.

00:46:30: aber was fällt euch auf?

00:46:33: wie kommt es dazu?

00:46:33: Was macht es mit einer Person?

00:46:37: und vor allen Dingen was kann ich denn tun als Führungskraft um dem entgegenzuwirken?

00:46:42: denn es ist so.

00:46:43: Führungen macht einsamt ist jetzt sehr plakativ und gibt es in Abstufungen etc.

00:46:48: Aber im Wesentlichen würde ich das zu hundert Prozent so unterschreiben, also was macht das mit Menschen?

00:46:56: Und wie... Was ist eure Empfehlung, was sind eure Erfahrungen auch in der Arbeit mit Führungskräften um da gegen Impuls zu setzen?

00:47:05: Ich würde es mal kurz aus der psychosozialen Perspektive antworten und ich glaube die Hängenmeeg kannst dann ganz wunderbar als der Praxis berichten Einsamkeit ist ein tatsächlich ein subjektives Gefühl.

00:47:21: Das kann man nicht immer punktgenau eingrenzen, per se sagt einsamkeit ja nur unter Anführungszeichen dass ich im Moment nicht über ausreichende soziale, ausreichend sozial tragfähige Verbindungen und Beziehungen verfüge nicht in dem Ausmaß, wie ich es brauche oder mir wünschen würde.

00:47:47: Das hat mehrere mögliche Varianten auswirken können.

00:47:53: Es gibt Menschen, die leiden gesundheitlich darunter.

00:47:56: Egal ob es Führungskräfte sind oder ob es Privatpersonen sind, das ist dann unabhängig.

00:48:04: Die kriegen körperliche Symptomatiken die dann interessanterweise eben gar nicht einmal unbedingt auf dieses Thema zurückzuführen sind oder das sie gar nichts selbst gleich am Radar haben, dass es das ist.

00:48:16: Dass ich mich allein fühle in meinem Sein.

00:48:20: Bei der Führung glaube ich ist es ähnlich.

00:48:23: da ist die große Herausforderung wunderbar zu heißen, dass du es so klar im Radar hast und dass du danach fragst.

00:48:29: Das finde ich wirklich ganz, ganz großartig, große Klasse weil in meiner Erfahrung ist es so, dass sie möglicherweise viele andere Themen oder Gründe entdecken, warum sie sich nicht rund- oder nicht wohlfüllen.

00:48:42: In ihrer Rolle oder in ihrer Funktion und erst im Gespräch kommt man dann drauf.

00:48:48: Aha okay!

00:48:49: In der Reflexion was mir wirklich abfehlt sind die Beziehungen.

00:48:55: Weil wenn man sich jetzt ein Führerungsalltag vorstellt, ist er geprägt von vielen, vielen, viel Meetings sehr vielen Tür- und Angelgesprächen.

00:49:06: Und ganz, ganz selten geht es um das Thema Resonanz.

00:49:11: Resonant ist für mich so ein bisschen der Gegenentwurf zur Einsamkeit.

00:49:16: Wenn ich den Eindruck habe, ich hab ein Gegenüber, dass mit mir in Resonance tritt.

00:49:21: Das ist nicht nur das Smalltalk zwischendurch sondern da geht's um Themen.

00:49:26: wie fühle ich mich gesehen fühle ich mich vom anderen wahrgenommen, so wie ich jetzt gerade da bin.

00:49:33: Kann diese Person erkennen, wie es mir geht?

00:49:36: Kann ich mich mitteilen und werde ich

00:49:38: gehört?".

00:49:40: Dann sind das Momente die absolut gesund sind!

00:49:45: Und das sage ich ganz bewusst also für die mentalen Gesundheit auch in der Führung soll er.

00:49:51: Was kann man denn dagegen tun?

00:49:55: Resonanzmomentes schaffen Das ist nicht einfach.

00:50:00: Ich weiß, in einem starken gut eingetagten Führungsalltag ist es immer die Frage wie viel Zeit haben wir dafür und wieviel Zeit wollen wir uns auch nehmen?

00:50:09: Aber à la langue empfehle ich es sehr weil's uns résinient macht und weil das wieder zurück zum Thema unsere Beziehungen stärkt zu anderen und auch zu uns.

00:50:22: Resonanzräume – Wie kann man sich das vorstellen?

00:50:26: Zudem, was wir vorher hatten, Führung der Führungen oder den Führungsteams die Möglichkeit geben sich untereinander auszutauschen und ich spreche nicht immer unbedingt klassisch über die Kamingesprecher.

00:50:38: Die hat glaube ich dann immer sehr gerne auch geprobt und eingetaktet und organisiert werden.

00:50:45: Ich sehe das eher so im Bereich der Supervision, dass man sagt, setzen wir uns doch einmal zusammen als Team und überlegen was waren denn so die Fälle, die uns beruflich in der letzten Zeit beschäftigt haben.

00:50:56: Auch das kann maximale Resonanz erzeugen weil man dann voneinander merkt und miteinander lernt.

00:51:05: den da drüben meinem Kollegen aus der Abteilung drei hat ähnliche Herausforderungen beschäftigt sie zwar fachlich vielleicht mit etwas anderem Aber er hat menschlich und in seiner Rolle genau dieselben Themen.

00:51:20: Und ich würde das sehr empfehlen, und würde mir das sehr wünschen, dass kann man klasse moderieren lassen.

00:51:26: Man müsste es wahrscheinlich im Business-Setting etwas anders nennen aber ich halte es für absolut wertvoll, dass in regelmäßigen Abständen anzubieten für Führung, dass die die Möglichkeit haben hier in einem geschützten Raum sich gegenseitig auszutauschen um in Resonanz zu kommen wenn untereinander Ja, also das ist zumindest das was ich jetzt in meiner beruflichen Funktion hier hervorstechen würde.

00:51:52: Also vielleicht kann ich jetzt... Es gibt ja so etwas Erfahrung die wir auch Personen, die man kennt, die im Börnort gegangen sind.

00:52:03: Die wurden ja stigmatisiert.

00:52:06: Man hat sie vergessen dem Moment wo sie in den Börnenort gegangen sehnt als einen Krankenstand und man hat nicht mehr über sich gesprochen.

00:52:13: Das ist jetzt mal auch die Einsamkeit, wenn ich nicht mehr kann.

00:52:18: Ich bin von der Bildoberfläche verschwunden.

00:52:21: Was aber eine Person erfolgreich geschafft hat zum Beispiel, ist zurückgekommen nach einem Prozess davon Behandlungen und hat ganz oft in allen Mut zusammengerissen – sind wir wieder beim Thema Mut?

00:52:34: – über dieses Thema gesprochen.

00:52:38: Diese Person wurde so viel anklang bekommen weil die Leute das Umfeld plötzlich so offen war und auch über ihre Themen gesprochen hat.

00:52:47: Und somit wurde diese Person sogar weiter befördert, weil er Träger von Botschaft war.

00:52:54: Das heißt man hat einfach gesehen dass die Person nach erstem Eindruck, die keine Kraft mehr hatte, das weiterzumachen wie eine neue Kraft hatte um Menschen in eine ganz andere Richtung zu führen.

00:53:08: Was wir halt oft erleben ist dieses gefüllte Hältentum.

00:53:14: Wenn wir in einer Führungsebene sind, ist es geschlechterunabhängig.

00:53:19: Das kann ich auch sagen.

00:53:21: Wir glauben, wir müssen alle Probleme dabei selber lösen.

00:53:24: Wenn ich jetzt nicht tue, bin ich schwach.

00:53:26: Ich habe das selbst in der Corona-Phase sehr stark erlebt.

00:53:30: Jeder hat Abteilungsleitung die Aufgabe bekommen, selbst eine Lösung zu finden für ein Thema wo ich keine Ahnung hatte was jetzt passiert und ich hatte niemanden mit dem ich darüber reden konnte.

00:53:43: Und es hat sich auch so eingependelt gehabt, dass auch die Führungsrefte, obwohl wir alle im gleichen Brot gesessen sind nicht miteinander gesprochen haben.

00:53:52: Weil wir hatten alle die gleiche Herausforderung und irgendwann habe ich das Telefon genommen, hab' ich einfach einen Kollegen den anderen Abteilungsleiter angerufen und gesagt du sag mal wie geht's eigentlich

00:54:03: dir?

00:54:04: Und diese zehn Minuten haben mir mehr geholt von mich aus meiner Isolation rausgeholt Aber wahrscheinlich wäre auch keiner aus mich zugegangen, also braucht immer diese eine Person die dann vielleicht den ersten Schritt auch macht ja.

00:54:17: Aus dieser Isolation und diesem Gefühl auch rauszusteigen.

00:54:21: Und ich denke mir immer so das erinnere ich ein bisschen an so Batman und usw.

00:54:26: Ja weil quasi wir haben zwei Identitäten die einer die starke Person oder Spider-Man.

00:54:34: aber dann wenn wir in unserem privaten Ich sind dann entkostümieren wir uns Und irgendwie müssen wir doch diese Welt ein bisschen zusammenführen.

00:54:44: Krass eigentlich, gell?

00:54:46: Das ist ein Event wie ein Burnout braucht damit Führungskräfte wieder mal miteinander zum Reden anfangen.

00:54:53: Einer unserer Gäste der Martin Kumpolt hat da auch sehr cool gesprochen über die Verletzlichkeit von Führungskräften.

00:54:58: Wie wichtig das ist es auch einmal zu zeigen.

00:55:01: und ich kann das Beispiel mit Burnouts jetzt super gefunden weil ich kenne's aus eigener Erfahrung nicht.

00:55:07: Ich war im Burnout aber ein Kollege war in Burnout ist dann zurückgekommen und hat sehr offen über das gesprochen.

00:55:14: Und es hat eben tatsächlich uns allen geholfen, mal zu sagen oder auch nicht im moderierten Gesprächs sondern einfach beim Café oder bei Bier.

00:55:24: Wie geht's denn dir eigentlich?

00:55:25: Dann sind wir drauf gekommen dass nicht jedem gut geht und dass man zum Teil ähnliche Themen haben und das miteinander reden und sich da gegenseitig unterstützen wie wichtig dies ist.

00:55:38: Insofern auch vielen Dank für die Analyse zur Einsamkeit der Führungskraft.

00:55:43: Habe ich super gefunden!

00:55:45: Und jetzt wäre meine voll spontane Frage und bitte, liebe Stefanie, darf ich mich von dir mal coachen lassen?

00:55:52: So ein Bild analysieren mit deiner, wie heißt das genannt, mit der psychosozialen Brille?

00:55:57: Du bist jederzeit herzlich willkommen Peter!

00:56:02: Ja wir machen es jetzt so was gemeint.

00:56:04: Wir werden uns eine Stunde Zeit nehmen aber vielleicht kurz... Passt irgendwo zum... oder passt wirklich gut zum Thema.

00:56:12: Ich bin ganz offen, ich hab selbst immer wieder ein Thema mit dem Delegieren von Verantwortung so wie es sein sollte und dann aber doch immer wieder zurückrutschen ins Delegierend von Aufgaben.

00:56:24: Und die habe, zum Glück muss ich sagen sehr viele sehr tolle Mitarbeiter immer wieder gehabt, die mir alles Feedback gegeben haben und gesagt haben hey Peter heikel wird, wenn es schwierig wird.

00:56:38: Dann delegierst du nur noch eine Aufgabe.

00:56:40: Das heißt, du sagst mir was ist das Ziel?

00:56:42: Aber dann sagst man auch gleich was der Lösungsweg ist.

00:56:45: und das hat die Mitarbeiter natürlich massiv gestört weil sie waren ja fachlich in dem Thema dass sie betreuen besser als ich.

00:56:51: Es büht immer da jetzt ein ihnen zu sagen wie sie das auch machen aber ich habe das selbst oft erlebt bei anderen.

00:57:00: Ich lebe es aber auch nach wie vor bei mir sehr oft Ja, im Wesentlichen wenn es gut läuft dann ist die Organisation und wertwährliche Verantwortung das passt dann alles.

00:57:11: Und wenn's kritisch wird habe ich oft so das Gefühl, da muss ich mir jetzt kümmern, das muss ich jetzt zur Schäbssache erklären.

00:57:20: Warum isst denn das so?

00:57:21: Was kann man denn dort machen?

00:57:23: Siehst du das bei anderen auch?

00:57:28: Also meine erste intuitive Frage war jetzt gewesen Peter hast Du schon eine Lösung gefunden oder arbeitest Du noch daran?

00:57:36: Ja, ich habe eine Lösung gefunden unter anderem.

00:57:38: Aber wie wird es natürlich jetzt wirklich auf die Frage hinsichtlich meiner Frage aber auch ein bisschen allgemeiner?

00:57:46: Dieses Muster kennen wir ja oft.

00:57:50: Es ist ein Muster und das ist ein ganz fantastisches Muster.

00:57:54: Und in der Führung darf man es halt dann noch exklusiver bedienen und ausleben.

00:57:59: also was ich dir jetzt gleich sagen kann lieber Peter Wir sind ja alle Menschen, die durch Erfahrungen und Lebensumstände geprägt werden.

00:58:11: Eigentlich von frühester Kindheit an... Und wir haben unsere Muster-Thema aus diesem Grund auch mittragen!

00:58:20: Was sind denn Muster?

00:58:22: Muster sind per se Versuche Lösungen herbeizuführen die uns tatsächlich zu einem Zeitpunkt in der Vergangenheit irgendwann einmal sehr behilflich waren.

00:58:36: Das hat uns weitergebracht.

00:58:37: jetzt zum Beispiel, du wirst vielleicht kennengelernt haben wenn du etwas zur Chefsache erklärst und dich darum kümmerst dann wird das so erledigt wie du es gerne hättest.

00:58:52: ja ist an sich nicht unbedingt ein Nachtheim.

00:58:57: Die Muster, ganz generell sind immer darauf ausgelegt tatsächlich uns zu unterstützen.

00:59:04: Darum haben wir sie!

00:59:06: Es passiert nur im Laufe unseres Lebens – und das hast du zu wunderschön beschrieben – dass manche Mustern immer tragfähig sein muss.

00:59:16: Dann zwickt es und zwackt's und man erkennt in der Auseinandersetzung mit anderen dass der herkömmliche Weg, den man immer gegangen ist und der vielleicht auch lange lange Zeit sehr erfolgreich war so nicht mehr funktioniert.

00:59:32: Das heißt das hast du erkannt.

00:59:34: wahrscheinlich im Gespräch mit deinen Mitarbeitern werden sie dir das zurückgespiegelt haben.

00:59:39: Peter bitte nicht lass mich doch auch selbst versuchen.

00:59:46: Und dann wäre also aus meiner Sicht bei der erste weg Punkt eins um darüber nachzudenken.

00:59:53: Okay, es findet statt.

00:59:56: Ist in Ordnung?

00:59:57: Aber welche Lösungen oder welche Schlüsse ziehen wir daraus?

01:00:02: In meiner Arbeit ist das relevant.

01:00:03: also ich bin eine Kapsychotherapeutin die jetzt in den letzten Ecken der Kinder sozusagen herumkramt und dort Lösungen, Gründe oder Bewährungslagen zu finden für sie.

01:00:16: und jetzt Mein Zugang ist sehr lösungsorientiert und ich würde dann mit dir mal versuchen, drauf zu blicken und so schauen.

01:00:24: Hast du schon andere Situationen in deinem Leben

01:00:27: erlebt?

01:00:28: Wo es dir gelungen ist dieses Muster zu verändern!

01:00:31: Und ist es möglicherweise auch eine gute Idee wenn du diese Situation kennst sie im Berufsleben anzuwenden diesen Weg der dich dorthin gebracht hat?

01:00:42: das wäre jetzt damals ganz Aus der Hüfte geschossen ganz, ganz flach das was ich immer mit dir gemeinsam anschauen würde.

01:00:49: Damit du in diesen Situationen dich sicherer besser und weniger immer alt hergebracht musst.

01:00:55: Du bewegst zum Wohle von dir selbst und zum Wohl deiner...

01:01:00: Ja, spannt.

01:01:01: Cool!

01:01:03: Was ja tatsächlich also war sich tatsächlich auch gemacht habe.

01:01:06: Ich kenne dieses Thema natürlich Und die spricht es auch sehr oft nahe gerade wenn ich mit Menschen zusammen arbeite, die mich noch nie zu gut kennen Und suche man dann aber auch immer Leute, die wie getrunken sind.

01:01:16: Bitte gibt's mal Feedback wenn das passiert und allein auszusprechen gibt es mal Feed back bedeutet für mich auch ich achte dann drauf und schaue mir dann vielleicht die Person in der Meeting an und erreicht dann auf den Blick zu merken so okay passt dritte Mal einen Schritt zurück und lasst die anderen.

01:01:35: Aber danke!

01:01:37: Sehr cool Lieber Peter du hast mit einer Story zu zu einem Verhalten, was dir selber gar nicht so sehr taugt.

01:01:45: Vielleicht ein bisschen eine Wege öffnet dass wir es schaffen das Gespräch leider muss ich sagen so langsam Richtung Ende zu führen und Ich glaube wir müssen die beiden noch mal einladen oder gehen gemeinsam auf den Naschmarkt oder sowas.

01:01:58: Das

01:01:59: haben sie sowieso viel

01:02:00: mehr Taugen Und

01:02:01: hoffe

01:02:02: ich sehen wie euch auch beide in einer unserer Simulationen Dass ihr euch das auch mal selber anstattet.

01:02:06: Ja

01:02:07: ja das will ich auf jeden

01:02:08: Fall sehen.

01:02:11: Letzte Fragen sind bei uns immer sehr, sehr persönliche und wir kratzen immer mit den Hufen und hoffen dass eine coole Story ans Tageslicht kommt.

01:02:19: Und heute habe ich wieder die große Freude unsere gemeinsame Lieblingsfrage stellen zu dürfen.

01:02:26: Die geht an euch beide.

01:02:27: liebe hängermelige, liebe Stefanie was ist in eurer Karriere als Führungskraft?

01:02:34: Euer biggest Fail!

01:02:36: Was habt ihr richtig verbockt?

01:02:38: Geschichte wie der Peter sie gerade erzählt hat oder noch ärger Wo, wo verschüttelt ihr heute noch den Kopf und sagt ach du Scheiße.

01:02:45: das habe ich richtig, richtig verschissen.

01:02:48: Gibt es da was?

01:02:49: Und wenn ja dann ist jetzt der passende Zeitpunkt.

01:02:52: Das große Outing!

01:02:54: Bitte!

01:02:54: Ja

01:02:56: also... Alle Entskollegen

01:02:58: jetzt weg hören!

01:02:59: Ja bitte alle.

01:03:00: Ich würde ja immer eher so bei mir selber anfangen und das hab' ich in diesem Fall auch gemacht Und mir natürlich überlegt, was würde ich in Zukunft versuchen zu vermeiden?

01:03:11: Ich habe glaube ich sehr viele Jahre geglaubt.

01:03:15: Anerkennung entsteht durch Leistung.

01:03:19: Wenn ich viel arbeite über meine Grenzen hinweg, wenn ich viel arbeitete dann sieht jemand das, was ich auch schaffen habe und das war jetzt als eine viele Jahre Berufserfahrung und auch viele Stationen die ich jetzt auch hatte.

01:03:36: Das war eine Fail-Einstellung.

01:03:39: Ich habe die Balance nicht gelebt und ich bin dann vor zwei, drei Jahren draufgekommen.

01:03:44: Oh mein Gott!

01:03:45: Es gab so viele Dinge, die du einfach versäumt hast was sie nicht gemacht.

01:03:48: ja also jetzt auch in privaten... Also ihr wird jetzt oder das ist mein Ziel immer noch gute Arbeit zu machen und immer motiviert zu bleiben aber immer in schöner Balance und nicht auf die Gesundheit.

01:04:01: Dass es nicht auf der Gesundheit geht

01:04:05: Okay, also meinen Worst Moment.

01:04:09: Jetzt habe ich gerade kurz überlegt.

01:04:11: Ich hab da hängen mir ganz gespannt gelauscht und ich glaube das was mich wirklich, wirklich schmerzt vor allem dass jetzt Stephanie ich wenn es zurückblickt auf das vergangene Stephanie ich die ersten Führungserfahrungen muss sich sagen das sind jetzt Welten dazwischen weil ich mir lange Zeit nicht erklären konnte, warum Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht einfach in die selbe Richtung schauen können wie ich.

01:04:45: Egal wie ich es sage, egal was ich tue – Ich hab gedacht, ich drück mich doch verständlich aus!

01:04:53: Was ist hier der Fehler?

01:04:55: Und ich kann mich erinnern….

01:04:57: Ich habe mich so aufgerieben an diesem Thema, weil ich dachte, ich bemühe mich also Gott dass ich's nicht getanzt hab Was ist zur Hölle?

01:05:06: Ist hier los.

01:05:10: Warum klappt das

01:05:11: nicht?".

01:05:12: Und ich bin dann darauf gekommen, weil ich halt immer gut gedacht habe, dass was ich mir denke jetzt cool und so kann man es tun.

01:05:24: Aber ich hab den Fehler gemacht, dass ich die Leute zu wenig am Board geholt habe.

01:05:29: Ich hab mich da gefragt wo die Arbeit gemacht wird.

01:05:33: Sondern ich bin von meinem Gehirn gespinsten ausgegangen und habe halt so meine Überlegungen gespannt, wie man das am flügsten machen kann.

01:05:42: Und klar da geht dir dann irgendwann niemand mit!

01:05:45: Also die Klugen steigen gleich aus oder geben dir Feedback.

01:05:50: was ist da los?

01:05:51: Oder die Mutigen im Team und alle anderen verlierst du sukzessive über den Prozess hinweg egal ob du jetzt einen wunderschönen Tanz hin legst.

01:06:03: Das war so mein großes Learning.

01:06:06: Ich fange lieber zuerst bei denen an, die wirklich Themen bearbeiten bevor ich in die große strategische Planung gehe.

01:06:13: und meine Vision der Sache

01:06:16: hat mich jeder auch verstanden.

01:06:23: Danke für dieses Bild, auch noch beide für diese Offenheit.

01:06:26: Warum denken die den anders als ich?

01:06:29: Das ist mir komplett unverständlich!

01:06:31: Kann man mit Mitarbeitern spielen?

01:06:32: kann man mit seinen Kindern spielen?

01:06:34: kann wir auch mit seiner eigenen Frau spielen?

01:06:37: Ja

01:06:38: Peter, ich hab das immer mit den Ideen.

01:06:40: Immer wenn ich mit einer Idee komme greift sich für jeder auf dem Kopf und sagt nicht schon wieder.

01:06:47: Ich

01:06:47: würde ja an der Vorschlagwärme machen ein Fail Special und treffen uns dazu aber am Nachschmack in Wien und es gibt natürlich Einleitende auch herunter Spritzer für alle da würden wir sicher noch richtig gute Stories einfallen.

01:06:59: Aber danke für die bei den Stories.

01:07:03: Damit darf ich jetzt habe die große Ehre, die abschließende Frage zu stellen und da wollen wir natürlich auch konkrete Stories von euch hören.

01:07:11: Liebe Hängermeier, liebe Stefanie was würdet ihr denn individuell sagen war euer größter Erfolg in eurer Karriere?

01:07:20: Also ich würde sagen mutig zu sein viel gegen Wind trotzdem Entscheidungen getroffen zu haben oder auch einen gewissen Weg gegangen zu sein, der nicht immer einfach war.

01:07:34: Immer wieder aufzustellen, weitermachen, korrigieren und weitermachten.

01:07:38: Und wenn ich heute, egal ob ich auf Veranstaltungen gehe oder ehemalige Kollegen sehe, dass ich mir immer im Bewusstsein hatte man trifft sich zweimal im Leben behalte immer eine wertschätzende Beziehungsebene weil am Ende des Tages hat das viel mehr Wert als alles andere.

01:07:56: Und ich glaube, das ist mir gelungen und dass es was mir persönlich auch am meisten Freude macht.

01:08:00: Sonst würde man uns wahrscheinlich ja auch in dieser Runde so nicht wiedersehen.

01:08:04: True!

01:08:05: Absolut.

01:08:07: Ja der größte Erfolg in meiner Karriere.

01:08:13: Ganz spontan ist mal jetzt ein Bild hochgekommen von einer jungen Kollegin die ich lange lange Zeit begleitet habe nämlich ihr werdet mir zustimmen, wenn es um das Thema Vertrieb und Sales geht.

01:08:26: Gibt's ja gelegentlich Unsicherheiten im Umgang mit Kunden?

01:08:31: Wie mache ich das überhaupt?

01:08:32: Bin ich geeignet für diesen Job und schaffe ich das und nehme mich die Ernst?

01:08:38: nehmen sie mich wahr wie ist das alles und wie wird das?

01:08:43: Und ich kann mich erinnern Ich hatte mal so einen Ja, einen Tat nach einer langen Begleitung.

01:08:49: Also ich glaube das war dann ein Jahr also von dem Zeitpunkt wo sie angefangen hat bis zu den Zeitpunkte wo ich sie dann wirklich komplett in die Selbstständigkeit ins Arbeiten entlassen habe.

01:08:59: Da hatte ich diesen Moment der was so berühren weil es hier gekommen ist sozusagen dass Stefanin... Ich weiß jetzt was du meinst?

01:09:04: Es geht nicht um Leib und Leben!

01:09:07: Weil das ist das Antrag gewesen da sich immer mitgegeben haben ja und gesagt ich hab das heute zum ersten Mal erlebt und es ist so schön.

01:09:15: ich weiß was du meinst.

01:09:16: Ich fühle mich jetzt einfach angekommen.

01:09:18: Es ist cool in der Rolle, es passt und es

01:09:20: klappt.".

01:09:22: Und das war so ein Moment, der mir bis heute in Erinnerung geblieben ist, weil man dachte, ja unabhängig von deiner Reichtumsehenszahlen.

01:09:31: Das war ein Moment für den Zehr ich heute noch, weil ich dort gemerkt habe, dass ich alles richtig gemacht habe.

01:09:38: Für sie habe ich alles wirklich gemacht – und das war wunderschön!

01:09:43: Sehr coole Geschichte.

01:09:44: zum Abschluss Peter

01:09:46: Berühmte letzte Worte.

01:09:47: Das ist nicht zu viel versprochen.

01:09:50: Der Peter hat gesagt, wir sehen das wird eine coole Folge und Recht hat er gehabt!

01:09:57: Das ist schön wunderbar.

01:09:59: Liebe Hänger mir liebe Stephanie, voll cool war es.

01:10:01: vielen vielen Dank für eure Zeit.

01:10:03: und ja Narschmarkt Special werden wir auf jeden Fall machen.

01:10:07: Da steht fix, da steht fix.

01:10:09: Das kann man dann live streamen.

01:10:12: Genau,

01:10:12: da machen wir die in control fuck up nights im Video.

01:10:16: Wir suchen schon mal die Location.

01:10:17: Das organisiere

01:10:19: ich euch gerne, das organisiiere

01:10:21: ich gerne.

01:10:21: Wunderbar, wunderbar!

01:10:22: Dann ... wir bringen den Mikros mit.

01:10:25: Perfekt,

01:10:25: super!

01:10:26: Hier in Steckgrosses.

01:10:28: Danke, bis bald

01:10:29: ein!

01:10:31: Ciao!

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